Plattenkritik

Midas Fall - Eleven. Return And Revert

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Release Date: 16.04.2010
Datum Review: 29.03.2010

Midas Fall - Eleven. Return And Revert

 

Monotreme Records war das Label, welches 2009 mit JENIFEREVER eine unfassbare Band an den Start brachte und dafür sorgte, dass das Post-Rock Genre gehörig erschüttert wurde. Nun, knapp ein Jahr später, gehen MIDAS FALL aus dem Label hervor und sorgen für eine nette Eruption, die auch nur dann zu Stande kommt, wenn der Hörer es zulässt.

Das beginnt schon damit, dass der Hörer sich wegen dem Label auf ein reines Post-Rock Album einstellt. Gut, dass er enttäuscht wird. Zumindest so halb enttäuscht. Denn das inzwischen völlig überfüllte Genre wird von MIDAS FALL nur zu gewissen Stücken beackert. Diverse Gitarrenläufe, manche Melodien und diverse Instrumental-Parts deuten zwar auf jene Ecke hin, aber dank der weiblichen Stimme will der Weg nicht direkt dort enden. MIDAS FALL lassen sich dabei immer wieder auf Experimente ein, spielen mit gewöhnlichen Melodien zu einer interessanten Stimme, verbinden beides zu Knotenpunkten und sorgen so für nette Momente, auf einer langen Platte, die selbst leider nicht so recht weiß, was sie überhaupt will. MIDAS FALL pressen ihre Platte zu voll, wollen scheinbar zwanghaft anders als der Postrock agieren, wollen gerne anders als das herkömmliche Label-Programm sein und verzetteln sich in ihrer Ideenflucht. Nett, leider aber auch vergänglich.
Tracklist:

1. Movie Screens
2. Century
3. Bright Lights Will Harm No-One
4. Nautical Song
5. My Radio Star
6. Half Horizon
7. War Pigeon
8. Fog Sky Nun
9. 17
10. Stalking Moon

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Raphael

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