Plattenkritik

Middle Class Rut - No Name No Color

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Release Date: 21.01.2011
Datum Review: 27.12.2010

Middle Class Rut - No Name No Color

 

Donald hat Daisy, Bonnie hatte Clyde, Liam G. hatte Noel G.und Sean Stockham hat eben Zack Lopez. So wächst oder wuchs zusammen, was zusammen gehört und im Falle Zack und Sean aka. MIDDLE CLASS RUT ist somit bereits eine vorzeigbare und durchaus innovative Rockband komplett.

Auf "No Name No Color", dem Debut aus gestreckten EP´s, bietet das Duo eine Soundwand par excellence, wie man sie vom jungen aufstrebenden Ast mit Geburtsstätte Kalifornien nur noch selten qualitativ so angereichert serviert bekommt. Die Gentlemen, die sich Gitarren und Schlagzeug teilen und sich gegenseitig stimmlich ergänzen, beleben ganze Wüsten, erleben Kreativität und zugleich Zorn und Harmonie. "USA" oder "Lifelong Dayshift" erklären Bände und sprechen der Band, die zur Zeit nach Alice In Chains oder Trail Of Dead die Bühnen mit 30 Seconds To Mars teilt, grandios arrangiertes und anspruchsvolles, dennoch kantig-rockendes und brezelndes Liedgut zu. Teils verträumte Anleihen im Stile der Band Of Horses ("Are You On Your Way") treten an gegen das Boxring-Duell Rage Against The Machine vs. Sparta ("Sad To Know").
Wenn man dem Ohr des Hörers auch die Stimmen der Protagonisten vorrausschauend und zart zu Gemüte führen sollte, da es hier nicht an markanter Note fehlt - wer die Message von MIDDLE CLASS RUT einmal kapiert hat, der wird sich die Seele mit der Band tätowieren. Sicherlich eines der "next big things" im Sektor des Alternative-Rocks...

Tracklist:
1.Busy Bein' Born
2.USA
3.New Low
4.Lifelong Dayshift
5.One Debt Away
6.Are You On Your Way
7.Alive Or Dead
8.I Guess You Could Say
9.Sad To Know
10.Dead End
11.Thought I Was
12.Cornbred

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Moppi

Autoren Bio

Alt, langweilig, tierlieb.

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