Plattenkritik

Minutes From Memory - Free, Far

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Release Date: 01.01.2011
Datum Review: 29.07.2011

Minutes From Memory - Free, Far

 

MINUTES FROM MEMORY aus Ludwigsburg gehören in die Kategorie der Bands, die sich nicht nur musikalisch verwirklichen wollen, sondern auch etwas zu sagen haben. Angeführt von der Frontfrau Marta, die sich mit ihrem Gesang durch sämtliche Stimmungen singt und schreit, spielen MINUTES FROM MEMORY einen Mix aus SCREAMO und ALTERNATIVE ROCK, wie er Ende der Neunziger weit verbreitet war. Auf ihrer fünf Track EP „Free, Far“, gibt es, herrlich, ehrlichen Gitarrenrock zu hören, der von seinem Sound ein wenig an frühe SPARTA erinnert. Musikalisch sehr abwechslungsreich, setzt man sich textlich mit sozialkritischen Themen auseinander, ohne dabei den berühmten Zeigefinger zu erheben.
Verpackt in einem optisch sehr ansprechenden Artwork, ist „Free, Far“ jetzt kein revolutionäres Release, aber es ist dennoch beruhigend, wenn man sieht, dass sich in den Bunkern und sonstigen Proberäumen wieder mehr Bands tummeln, die darum bemüht sind, ehrliche Musik zu machen. Fernab aller „Karohemdentragenden-Scheitelbands“, die mit ihren zu tätowierten Gliedern zwar „toll“ aussehen, aber so gut wie keinen Inhalt vermitteln.

Tracklist:
1. Above At The Gallery
2. Daily Routine
3. Free, Far
4. Gateway
5. Old Pictures And Drafty Places
6. (Bonus)

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Mulder

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