Plattenkritik

Miss May I - Apologies Are For The Weak

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 23.06.2009
Datum Review: 05.01.2010

Miss May I - Apologies Are For The Weak

 

"We just came up with it because it wasn’t something like the typical (kill, death, blood) name and was very different even because it ended in “I”"

Auf Rise Records ist Verlass. Es ist mittlerweile vollkommen egal, welche Band von diesem Label auf dem Plattenteller rotiert, fast allen haftet eine erschreckende Identitätslosigkeit an. Diese ist generell bei fast allen amerikanischen christian core Bands festzustellen, die völlige Assimilation scheint erreicht. Vor Gott sind wir alle gleich, warum sollte sich dann beim Komponieren Mühe gegeben werden? Auch MISS MAY I aus Troy, Ohio, die sich 2006 gründeten und Ende 2008 beim amerikanischen Label unterzeichneten, reihen Breakdown an Breakdown, setzen ein Stakkato Riff neben das andere, variieren mit dem Tempo, mal schleppend, mal hyper hyper und stellen Growls neben Shouts. Und alles läuft in den klar gesungenen Refrain, in die wunderschöne Melodie. Obwohl sie auf Keyboards verzichten, hören sich die cleanen Gesangsparts nach Reglerunterstützung an. MISS MAY I klingen auf ihrem Debüt "Apologies Are For The Weak" spätestens dann viel zu aufgesetzt, mithin Reißbrett verseucht. Immerhin verursachen sie keine Gelüste nach der Repeattaste. "Well, we have been asked a lot if we are a Christian band due to our lyrics. And the answer to that is no, but some of us are Christians and others are not"; damit ist zumindest gewährleistet, dass die Message nicht in platte Attitüden gepackt und nicht mit erhobenen Zeigefinger auf die Sünder gezeigt wurde. Hervorzuheben ist auch noch die druckvolle Produktion und das starke Cover Design. "Well, our goal is to just have a long, healthy career with this music." MISS MAY I, wenn ihr das tatsächlich wollt, dann wandelt euch schnell von einem blutleeren, kurzfristigen zu einem konturenstarken, nachhaltigen Produkt!

Tracklist:
1. A Dance with Aera Cura
2. Architect
3. Not Our Tomorrow
4. Arms of the Messiah
5. Apologies Are for the Weak
6. Harlots Breath
7. Tides
8. Blessing with a Curse
9. Porcelain Wings
10. Forgive and Forget

Alte Kommentare

von narf 05.01.2010 10:21

geile Band geiles Album

von großer Dreck 05.01.2010 10:55

großer Dreck

von raistlin 05.01.2010 11:25

och, ich find das gar nicht so übel. 6/10

von Heinzelmann 05.01.2010 12:17

stimmt eigenständig ist das nicht, komplex auch nicht aber darum ists doch noch nicht schlecht? also 3 sind n bisschen arg wenig, 6 ist das schon wert... aber das mit rise records stimmt. war mal n gutes label aber seit sie einfach a la victory alles unter vertrag nehmen was geräusche von sich gibt läuft dass auch eher unter masse statt klasse...

von MIST MACHT EI 05.01.2010 12:24

diese cleanen gesangsteile ziehen einem die schuhe aus. auch spült sich der kram in einem abwasch runter ohne das teile hängenbleiben

von Heinzelmann 05.01.2010 13:27

ich finde grad dadurch bleibt der clean gesang hängen. leiter net positiv :P aber hey, bei deinem nick name ziehts mir sogar die socken noch gleich mit aus

von Chichi 05.01.2010 14:08

ich kenn die band nich und die platte auch nich aber lachen musste ich bei "Diese ist generell bei fast allen amerikanischen christian core Bands festzustellen, die völlige Assimilation scheint erreicht. Vor Gott sind wir alle gleich, warum sollte sich dann beim Komponieren Mühe gegeben werden?" :D sauber^^

von Kubusimschulbus 05.01.2010 18:02

Heisst eigentlich "das Rad nicht neu erfinden" immer gleich unter 5 Points?

von Carpathian 05.01.2010 19:20

Identitätslos, aber gut.

von Breathe Like aBeast 05.01.2010 21:09

Danke schön ihr habt mein rzf erhört!! ich finde das Album sehr gelungen! die cleanparts sind gut die breakdowns das Cover ist supper und sie sind cool!! und jetzt noch Asking Alexandria!!!

von xRISEx 06.01.2010 22:30

Wow, Review Aufhänger die Religiosität der Bandmember, wie spannend und dann auch noch so albern weitergeführt.

von @xRISEx 07.01.2010 10:50

Ich muss dir widersprechen, denn der Aufhänger ist nicht die Religiosität der Bandmitglieder, sondern diese erschreckende Assimilierung der z. B. auf RR gesignten christian core Bands.

von Heinzelmann 07.01.2010 12:48

die identitätslosigkeit bei rise records hängt auch ziemlich stark daran dass jede zweite band völlig identisch produziert/gemastert ist. alles gleich glatt abgemischt und ne ganz prägnante snare die bei fast jeder rr band zu hören ist... mit der religiösität der bands hat das ja überhaupt nichts zu tun. trotzdem ist der satz mit "vor gott sind wir alle gleich..." klasse :) religionskritik gehöhrt ins fuze, da gehört die dazu wie curry zur currywurst

von Mitch 01.05.2011 11:55

ich glaube die sind ziemlich viel aber vor allem eines nicht. eine christenband. :-D

von SK 01.05.2011 15:06

so sieht ein gutes Review zu einer schlimmen Problematik aus! Hier bitte Moppi und co. etwas abschauen und lernen! Danke!

von @Mitch 01.05.2011 17:44

naja, wer bei Rise Records anheuert und alben veröffentlicht, ist zumindest nicht Black Metal. das mit christian core passt schon

von icke 01.05.2011 19:23

das cover is aber nich sehr christlich (: und mal wieder denk ich mir: war rock 'n' roll nich eh teufelsmusik? wie geht das denn dann? freifahrtsschein von gott? das ziel rechtfertigt die mittel? ach was solls

von Dei Mudda ihr Gsischt 01.05.2011 22:51

Das is mein Lieblingsalbum. 7/10 Punkte

von Re (Member) 01.05.2011 22:53

Scheisse, aber ganz kacke. Nur für Koksköppe.

von Blasta Tha Butcha! 02.05.2011 08:27

Die sind ziemmlich gut.

von @Blasta Tha Butcha! 02.05.2011 08:47

fast hätte ich mal ein öhrchen riskiert, aber nach deinem comment weiß ich, dass die unglaublich scheiße und belanglos sind. danke dir!!!

von Blasta Tha Butcha! 02.05.2011 19:51

Dann verpasste aber was, Sportsfreund!

Autor

Bild Autor

Clement

Autoren Bio

Ich fühle mich zu alt

Suche

Social Media