Plattenkritik

Mêlée - Everyday Behaviour

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 12.07.2005

Mêlée - Everyday Behaviour

 

Mit einem explosiven Opener mit dem Namen „Got It All“ lassen es MÊLÉE aus Orange County auf ihrem Sub City Debüt, „Everyday Behaviour“, erst einmal ordentlich krachen und rocken sympathisch nach vorn. Das jüngste Signing des Hopeless Records Sub-Labels welches grandiose Arschtreter wie THRICE oder AVENGED SEVENFOLD rausgebracht hat, hat jedoch weniger die temporeichen Punksmasher im Sinn sondern versteht sich vielmehr auf Indie-lastigen Powerpop mit einer ordentlichen BEACH BOYS Breitseite.

Entsprechend bleiben die Ausbrüche des Openers auch ein Einzelfall, bevor MÊLÉE ihre Klavier-geprägten Popsongs zum besten geben. Der Klaviereinsatz der Jungs führt jedoch keinesfalls zu Assoziationen mit einer Pianoband wie STRAYLIGHT RUN, SOMETHING CORPORATE klingen trotz simplerer Songstrukturen schon ähnlicher. Generell arbeiten MÊLÉE mit einer Vielzahl an Dynamiken und zeigen sich auf ihrem Spielfeld zwischen Rock, Pop, Indie und Punkrock erstaunlich vielseitig was jedoch auf Kosten der Eingängigkeit geht. Das an BEN FOLDS erinnernde „Perfect Mess“ ist der klare Höhepunkt der 11 Songs, die sich alle samt von einander abgrenzen. Insgesamt tanzen mir MÊLÉE auf zu vielen Hochzeiten, was zum Resultat hat, dass viele ordentliche jedoch zu wenig grandiose Tracks „Everyday Behaviour“ auszeichnen.

Tracklist:
1. Got It All
2. New Day
3. The War
4. Perfect Mess
5. Lions Cage
6. Mestizos Love Song
7. The Curse
8. Sleeping Through Autumn
9. Hey Stranger
10. Routines
11. Pennsylvania

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Torben

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Allschools Chef

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