Plattenkritik

Moneen - The Red Tree

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Release Date: 02.06.2006
Datum Review: 12.05.2006

Moneen - The Red Tree

 

Das Vagrant Debüt der Kanadier von MONEEN liegt mittlerweile 3 Jahre zurück. Drei Jahre in denen MONEEN das Album "Are We Really Happy With Who We Are Right Now?" durch weltweites Touren promoteten und auch in Deutschland erstmals aufschlugen um das Publikum mit heruntergeklappten Kinnladen zu hinterlassen. Vor kurzem erschien dann noch die schöne Split mit ALEXISONFIRE und nun ist es auch mal wieder Zeit für den nächsten Longplayer.

Dieser trägt den Namen "The Red Tree" und wurde entgegen der bestehenden Gewohnheit mit deutlich mehr Sorgfalt und einem wesentlich großzügigerem Zeitrahmen aufgenommen. Wer MONEEN bisher live gesehen hat ist sich der Energien bewusst, die dort entfesselt werden. Natürlich behauptet heutzutage jede x-te Band sie hätte ihre Live-Energien auf CD gebannt im Endeffekt vermögen dies jedoch nur ganz wenige und MONEEN sind gerade in diese Riege aufgestiegen. Den Kanadiern einen Genrestempel aufzudrücken gestaltete sich von jeher kompliziert, die Labelherkunft alleine impliziert jedoch bereits die im weitesten Sinne zutreffende Emo-Schublade. Knackige Melodien werden bei MONEEN mit frickeligen Gitarrenspielereien und Post Hardcore Elementen zu epischen Musikbrocken geschnürt, die grundsätzlich keine Probleme haben die 3-Minuten Standardhürde mühelos zu überspringen. MONEEN verstehen es mit Start-Stop Arrangements zu spielen und Spannungsbögen in ihre Strukturen einzubauen ohne den Energiepegel jemals abflachen zu lassen. Generell bestechen sowohl die Up-Tempo Nummern wie “Don’t Ever Tell Locke What He Can’t Do” als auch die langsameren Stücke wie “There Are A Million Reasons For Why This May Not Work…And Just One Good One For Why It Will”, die regelmäßig ausbrechen, durch eine latente düstere Atmosphäre. Ihren Faible für überlange Musiktitel haben MONEEN offensichtlich beibehalten und auch der Hang zu Tempo- und Dynamikwechsel ist geblieben. Grundsätzlich zeichnet "The Red Tree" eine Band, die ihren Weg gefunden hat und sich gereifter, souveräner und intensiver denn je präsentiert. Ein schönes Album, welches bestehende Fans nicht verprellt und neue Anhänger gewinnen sollte.

Tracklisting:
1. Don't Ever Tell Locke What He Can't Do
2. If Tragedy's Appealing, Then Disaster's An Addiction
3. Bleed and Blister (version 3)
4. The Day No One Needed To Know
5. This Is All Bigger Than Me
6. The Frightening Reality Of The Fact That We Will All Have To Grow Up And Settle Down One Day
7. The Politics Of Living And The Shame In Dying
8. The East Has Stolen What The West May Want
9. Seasons Fade...Fevers Rage...It's a Slow Decay
10. There Are A Million Reasons For Why This May Not Work...And Just One Good One For Why It Will
11. The Song I Swore To Never Sing

Alte Kommentare

von rebel 01.06.2006 16:33

für alle träumer und gitarrenfrickler die erste wahl - auch live!

von Piep 01.06.2006 17:07

total langweiliges geschrammel...

von requos 06.01.2010 10:35

Sehr schönes Teil

von twin 04.11.2010 17:57

eines meiner absoluten lieblingsalben!

von Thor Steinar 88 04.11.2010 22:57

Ich will Perkele!

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Torben

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Allschools Chef

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