Plattenkritik

Mongo Ninja - No Cunt For Old Men

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Release Date: 31.05.2010
Datum Review: 30.05.2010

Mongo Ninja - No Cunt For Old Men

 

„We're not necessarily talking about a person with Downs Syndrome wearing black pyjamas and a mask while waving a nunchaku in your face… No, the definition of a Mongo Ninja leans more towards the image of a shitfaced and pissed off Neanderthal who's going totally apeshit down at the pub. A Mongo Ninja is about as unpredictable and uncontrollable as a bull with a hornet's nest showed way up its ass!”

Ganz klar: MONGO NINJA wollen ganz verrückt und, ähm, crazy sein – crazy und chaotisch. Die Musik klingt entsprechend: Punkig, thrashig und natürlich rockig – eben alles was einfach ist und Spaß macht. Oder Spaß machen soll. Reihenweise kurze, lockere und auf Soli und dieses eine gewisse Riff fixierte, im Übrigen gerne auch mehrstimmig vorgetragene Songs bilden dabei das Fundament von „No Cunt For Old Men“. Keine großen Experimente, immer nur nach vorne – und partytauglich, natürlich.

Und tatsächlich: Dafür, dass sie sich als „a bunch of old men playing teenage music“ bezeichnen klingt das Ganze durchaus solide. Nur: Wie viele Bands setzen nochmal auf einen solchen, vom Alkohol (und vielleicht auch anderen Substanzen) geprägten Sound? Nett hörbar ist „No Cunt For Old Men“ auf jeden Fall, aber halt eben auch nichts besonderes, wenn man mal ehrlich ist. Dass dürfte der Band jedoch herzlich egal sein: Schließlich – zumindest attestiere ich das den Jungs mal - geht es wohl doch nur darum Spaß zu haben und etwas zu feiern. Und immerhin für diese Konsequenz in Sachen Attitüde und Sound gilt es sie zu loben.

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Olivier H.

Autoren Bio

"They said, Do you believe in life after death? I said I believe in life after birth" - Cursed

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