Plattenkritik

Monsters Of Liedermaching - Sitzpogo

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Release Date: 01.08.2008
Datum Review: 24.08.2008

Monsters Of Liedermaching - Sitzpogo

 

Über Sinn und Zweck eines Live Albums lässt sich bekanntermaßen streiten. Wirklich nötig ist wohl bis auf wenige Ausnahmen keines, da es kaum eine Band gibt, die auf Live-Platte die Energie von Bühne auf CD übertragen kann. Wenn eine Band dann allerdings bereits ihr drittes Live Album hervorbringt, muss man sich schon etwas ungläubig an den Kopf fassen. Sieht man dazu auch noch in der Discografie jener Band, dass es nicht einmal ein Studioalbum gibt, muss der interessierte Musikliebhaber doch mal nachhaken. Tut man dies fällt einem auf, dass im Falle der MONSTERS OF LIEDERMACHING folgende Besonderheit gegeben ist:

Die Band ist nicht direkt das, was man unter einer herkömmlichen Band versteht. Sechs Liedermacher (modern: Songwriter) nämlich, präsentieren auf der Bühne ihr Livematerial und geben nach und nach ein paar Showeinlagen zum Besten. Darunter auch Burger, der Sänger der Punkopis von den SCHRÖDERS. Im Grunde also ein riesiges Split-Live Album. Mit einer gewisser Sympathie werden hier also 22 Songs zelebriert, die für Nicht-Fans auch nichts besonderes zu bieten haben. Gelegentlich denkt man an die Unplugged-Platte von DIE ÄRZTE, aber eben ohne jene Hits die das ganze interessant machen. Das Publikum, welches bei der Aufzeichnung anwesend war hat trotzdem Spaß und verkneift sich kein noch so lautes Lachen. Warum auch nicht? Trotzdem ist Sympathie eben nicht alles.

Tracklist:

1. Sabine hat auf Sand gebaut denn Horst hat keinen Hunger
2. Hartz 4
3. Weltklassemelodie
4. Moti
5. Ich mag mich
6. Blasenschwäche
7. Gewalt
8. Keine weiteren Antworten
9. Walgesänge
10. Pure Emotion
11. Ich bin nicht Freitag
12. Mofo-Mücken
13. Der Fisch
14. Schlittschuh-Lied
15. Nr. 2
16. Buhgabe
17. Punkermädchen
18. Quizmillionär
19. Selbstverständlichkeit
20. Nur drei Akkorde
21. Häschen
22. Die reine Poesie

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Raphael

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