Plattenkritik

Monuments (GB) - Gnosis

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Release Date: 27.08.2012
Datum Review: 23.09.2012

Monuments (GB) - Gnosis

 

Es gibt Alben, bei denen schon alleine das Cover-Artwork faszinierend ist. Gnosis“ ist ein solches Werk. Selbst wenn man keine Lust auf die Musik hat, könnte man sich die CD in den Schrank stellen. Vielen Menschen wir die Musik der Briten nämlich nicht zusagen – Was jedoch weniger an der Qualität, als an der Art der Musik liegt, denn MONUMENTS spielen das, was man heutzutage unter dem Banner Djent zusammenfasst!

Komplexe Songstrukturen und ständige Tempo- und Taktwechsel sind an der Tagesordnung. Manch einem wird das zu anstrengend sein, eine wachsende Zahl an Menschen kann sich aber für diese Art von Musik begeistern. Was MONUMENTS von Genrekollegen wie PERIPHERY – deren Shouter auf dem abschließenden „Denial“ einen Gastauftritt hat – unterscheidet, ist das Gespür für griffige Hooklines. Dieses und Matt Rose' variabler Gesang tragen dazu bei, dass beinahe jedes Stück Teile besitzt, die schon im ersten Anlauf zünden. Dass danach immer noch genug bleibt, was man sich intensiver anhören muss um es zu erfassen, dürfte bei MONUMENTSs Musik klar sein. Jedoch sind auch diese Parts nicht zu verkopft und abgehoben, sondern dienen dazu den Song am Leben und spannend zu halten. Gerade der Opener „Admit Defeat“, „The Uncollective“ oder „Degenerate“ zeigen das Können der jungen Band.

MONUMENTS ist mit „Gnosis“ ein eigenständiges Debütalbum gelungen. Durch den Pop-Appeal, der an vielen Ecken zum Vorschein kommt, ist das Werk zugänglicher als manches Konkurrenzprodukt, lässt aber nicht an Tiefe vermissen. In den Mainstream werden die Briten mit „Gnosis“ zwar nicht vordringen können, Genre-Fans werden hier aber den einen oder anderen Leckerbissen vorfinden.

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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