Plattenkritik

Moros Eros - I Saw The Devil Last Night And Now The Sun Shines Bright

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Release Date: 31.10.2006
Datum Review: 28.09.2006

Moros Eros - I Saw The Devil Last Night And Now The Sun Shines Bright

 

Wer den Namen des jüngsten Victory Signings, MOROS EROS, noch nicht vernommen hat, dem sei dies nicht übel genommen. Vielleicht kann man ja mit IN VITRO was anfangen. Jene Band fand ihren Ursprung in Georgia als „Dance Band“ mit einer weiblichen Sängerin. Nach ersten Gehversuchen folgte sowohl eine musikalische als auch eine personell Umstrukturierung (Ausstieg der Frontfrau) in Richtung eines eher Indie-orientierten Ansatzes. Ähnlich wie bei FOUR LETTER LIE wurden auch IN VITRO von Alternative Press entdeckt und als beste, ungesignte Band des Monats vorgestellt. Victory Records scheint diese paar Seiten immer sehr aufmerksam zu lesen, denn auch in diesem Fall nahm nan die junge Band unter Vertrag.

Es folgten kleinere Rechtsstreitigkeiten weil bereits eine französische Punkband die Rechte für den Bandnamen besitzt und so benannte man sich pünktlich zum Debüt Longplayer in MOROS EROS um. "I Saw The Devil Last Night And Now The Sun Shines Bright" ist ein eher Victory untypischen Gewächs, welches sowohl die bewegungsorientierte Vergangenheit als auch Indie und Post Hardcore Klänge in sich vereint. Fordernd und energetisch setzt die Combo sowohl auf eine poppige, tanzbare Keyboard-Komponente, wie sie aktuell von HEAD AUTOMATICA zelebriert wird, arbeitet jedoch zeitgleich mit harten Riffs und Arrangements. Die 10 Songs des Longplayers erhalten ebenfalls eine ordentliche Brit-Breitseite, die sie ein wenig zu sehr in den gerne gehypten Sektor abrutschen lässt. Mir tanzen MOROS EROS ein wenig zuviel auf den aktuell angesagten Hochzeiten. Trotz der ein wenig gezwungenen, populären Ausrichtung ist das Resultat jedoch durchaus stimmig und gerade den Tanzfreunden da draußen zu empfehlen.

Tracks:
1. Today Is The Day
2. When I Wake
3. Short Of The Shore
4. I Saw The Devil Last Night
5. Now The Sun Shines Bright
6. Insane And Speechless
7. I Will Come Back Again
8. Make Me An Angel
9. Madness Seems So Normal
10. Satan Has A Heart Of Gold

Band:
Zach Tipton - Vocals/Guitar
Chris Firebaugh - Keyboards
Deejay Schulz - Bass
Bobby Theberge - Drums

Alte Kommentare

von fde 14.12.2006 17:33

find das album schwer in ordnung... sind zwar nicht so gut wie ¡Forward, Russia!, aber geht klar! starke 7/10!

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Torben

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