Plattenkritik

Mos Def - The Ecstatic

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Release Date: 26.06.2009
Datum Review: 14.08.2009

Mos Def - The Ecstatic

 

Er ist wieder da: Nach zahlreichen Abstechern in Hollywood, Labelstreitigkeiten und Alben, die die Fanschaft gerne mal spalteten bringt er wieder die Fachpresse zum beben: Platte des Monats in der Juice, Album der Woche auf Spiegel Online, ja gar als „Retter des Hip-Hops“ betitelt. Rosige Aussichten also für ein Comeback, welches wieder an „Black On Both Sides“ anknüpfen könnte.

Er hält die Experimente im eher verträglichen Rahmen. Nach reichlich Eskapaden querwegs durch Jazz und Rock ist „The Ecstatic“ eine recht einfache, typische Hip-Hop-Platte von der anderen Seite des großen Teichs. „Supermagic“ ist so ein recht straighter, jedoch zu jeder Zeit eindringlich energischer Opener, der mit einem Hauch Arabisch (nicht nur hier, by the way) dezent darauf hin weißt, dass das Spektrum des Mos Def auch mehr zu bieten hat, wenn es denn will. Hier und da traut er sich dann auch was: Er singt. Oder hält mal eine Nummer komplett in Spanisch. So schafft er eine Dynamik, die an den richtigen Stellen auflockert – jedoch nie den Bogen überspannt.

Ist „The Ecstatic“ nun die Rettung des Hip-Hops? In jedem Fall ist sie eine - wenn auch nicht zu jeder Zeit spannende, doch schon größtenteils - gute Platte. Nicht mehr – aber sicherlich auch nicht weniger.

1. Supermagic
2. Twilite Speedball
3. Auditorium w/ The Ruler
4. Wahid
5. Priority
6. Quiet Dog
7. Life In Marvelous Times
8. The Embassy
9. No Hay Nada Mas
10. Pistola
11. Pretty Dancer
12. Workers Comp
13. Revelations
14. Roses by Georgia Anne Muldrow
15. History w/ Kweli
16. Casa Bey

Alte Kommentare

von bämbäm 14.08.2009 15:36

grade bei hiphop releases kann man meist n bisserl was mehr schreiben... das hier ist echt nicht sehr aussagekräftig. da haben andere schreiber hier mehr ahnung vom genre...

von olivier // allschools 14.08.2009 15:42

Verstehe schon deinen Kritikpunkt und muss auch zugeben, dass ich kein großer Verfechter des Mos Def bin, was es schwer macht, detailiertere Vergleiche zu den Vorgängeralben zu ziehen. Auf der anderen Seite finde ich muss man nicht auf jedes klitzekleines Detail, jeden popeligen Beat der Platte eingehen. Da war es mir lieber, auf den Punkt gebracht zu sagen, was Sache ist, was man erwarten kann, wo man sich stilistisch nun bewegt und inwiefern das Ganze dem Hype gerecht wird. Beste Grüße, Olli :)

von micha sellfish 14.08.2009 16:02

eigenwerbung zum thema: http://sellfish-bmusic.blogspot.com/2009/08/mos-def-slaughterhouse-rapreview.html

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Olivier H.

Autoren Bio

"They said, Do you believe in life after death? I said I believe in life after birth" - Cursed

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