Plattenkritik

My Chemical Romance - Danger Days - The True Lives Of The Fabulous Killjoys

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 19.11.2010
Datum Review: 04.12.2010

My Chemical Romance - Danger Days - The True Lives Of The Fabulous Killjoys

 

Achja das schöne Wörtchen Weiterentwicklung. Von allen Seiten wird es gefordert, doch selbst wenn einer Band diese dann auch gelinkt, ist es ungewiss ob sie damit bei ihren Fans punkten kann oder auf pure Ablehnung stößt. Die Bandbreite der Reaktionen ist in diesem Bereich weit gefächert. So bleibt jedes neue Release immer eine Überraschung für Presse, Fans und auch für die Band selbst und muss sich zunächst vor den Kritikern beweisen. So also auch das aktuelle Album Nummer vier von MY CHEMICAL ROMANCE mit dem Titel „Danger Days – The True Lives Of The Fabulous Killjoys“.

Ich erinnere mich noch sehr gut an ihre letzten Releases und besonders „Three Cheers For Sweet Revenge“ hatte es mir damals angetan und ist bis heute ein großartiges Album für mich. Doch schon mit dem folgenden „The Black Parade“ zeichnete sich eine starke Veränderung ihres Sounds ab. Verließ man doch hier schon die etwas härtere und düstere Schiene des Emocores und experimentierte verstärkt mit Klängen a la QUEEN. Einige Kritiker würden diese Entwicklung wohl als Anbiederung an den Mainstream deuten, doch gibt es durchaus auch Befürworter dessen. Mir persönlich gefiel diese Veränderung nicht besonders gut, wobei „The Black Parade“ immer noch ein wirklich gutes und eingängiges Werk war, was so manchen Hit beinhaltete. Mit dem neusten Album „Danger Days“ haben MY CHEMICAL ROMANCE diese noch weitergeführt und damit hin zu einem Sound der geprägt ist von sehr poppigen, elektronischen und Glam-Rock Elementen. Damit sprechen sie nun nicht mehr nur eine bestimmte Scene an, sondern sind auch für die Masse kompatibel, was man deutlich daran sieht, dass ihre Musik im Radio läuft und MTV ihre Videos zeigt. Ob man dies nun gut findet oder nicht, sei mal dahin gestellt. Sicher ist zumindest das sie dadurch einige neue Fans gewonnen haben, aber wohl auch einige Einbüßen verzeichnen mussten. Ich persönlich stand diesem neuen Output zunächst sehr kritisch gegenüber, da mich die erste Single „Na Na Na“ etwas abgeschreckt hatte. So dachte ich bei der Zeile „Drugs give me drugs“ zeitweise, dass ich diese wohl gebrauchen könnte, wenn der Rest des Albums sich ebenfalls so gestaltet. Doch zum Glück war dem nicht so, da sich doch auch einige durchaus hörbare Tracks auf dieser Platte befinden, wie zum Beispiel „Sing“, „The Only Hope For Me Is You“ und „Save Yourself, I'll Hold Them Back“.
Doch gestaltet sich diese im Allgemeinen sehr poppig und dürfte auch in den Clubs für manches geschwungene Tanzbein sorgen, denn MCR setzen ganz klar auf mitreißende und eingängige Melodien, zu denen es sich auch mal gut feiern lässt. Im Endeffekt ist „Danger Days“wohl eine reine Geschmackssache, entweder man mag diesen Stil und kann sich mit der neuen Band MCR identifizieren oder eben nicht. Ich persönlich werde mich wohl eher an ihre alten Werke halten und dabei in schönen Erinnerungen schwelgen.

Tracklist:
01. Look Alive, Sunshine
02. Na Na Na
03. Bulletproof Heart
04. Sing
05. Planetary (GO!)
06. The Only Hope For Me Is You
07. Jet-Star And The Kobra Kid/Traffic Report
08. Party Poison
09. Save Yourself, I'll Hold Them Back
10. S/C/A/R/E/C/R/O/W
11. Summertime
12. Destroya
13. The Kids From Yesterday
14. Goodnite, Dr. Death
15. Vampire Money

Alte Kommentare

von Dieses Review 07.12.2010 11:36

ist qualitativ wirklich großartig. "Gelingt" hat nichts mit "verlinken" zu tun und der Schreibstil an sich ist auch eher an Deutsch-Aufsätze in der achten Klasse angelehnt. Zu wenig über das Album gesprochen, zuviel über die persönliche Fanvergangenheit und vor allem in die Länge gezogen. Und mal ganz davon ab: Anglizismen wie "Scene" bitte sein lassen und dafür "Szene" verwenden. Ich kann mich übrigens daran erinnern, dass MCR schon seit mehreren Jahren auf MTV laufen und die "Scene", der diese Band vielleicht mal vorenthalten war lediglich eine Modeerscheinung namens "Emo" war (die mit dem ursprünglichen Emocore natürlich nahezu gar nichts mehr zu tun hat). Aber... aller Anfang ist schwer, dranbleiben!

von Statt über die Platte 07.12.2010 20:32

kommt son klugscheisser daher und labert was von aufsatz 8.klasse? bei einbem cd review? get a life

von @ Dieses Review 09.12.2010 10:57

Klugscheisser kriegen immer als erste auf's Maul und als letzte was zu knattern. Loser !

von mal ehrlich Freunde! 09.12.2010 11:52

Kritik tut weh, keine Frage. Aber ich finde, dass diese hier charmant geschrieben wurde.

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Wencke

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