Plattenkritik

My Dying Bride - The Manuscript

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Release Date: 13.05.2013
Datum Review: 31.05.2013

My Dying Bride - The Manuscript

 

Mittlerweile kann man es als Tradition bezeichnen, dass MY DYING BRIDE zwischen ihren regulären Studioalben immer wieder eine EP oder eine Compilation einschieben. Gab es zwischen vor dem letzten Langspieler „A Map Of All Our Failures“ die Eintrack-EP„The Barghest O' Whitby“ und die Klassik-Umsetzung „Evinta“, veröffentlichen die Engländer nach Album Nummer elf nun mit „The Manuscript“, eine EP mit Überbleibseln aus der Album-Phase.
„The Manuscript“ enthält vier Songs, die meist ohne große Umschweife auf den Punkt kommen und stilistisch direkt an das Album-Material anknüpfen – Ausbrüche aus dem eignen Konzept gibt es hier nicht, hat die Band ihren ureigenen Marschrichtung schon vor Jahrzehnten ausgelotet. Mit „Vad Gud Over Er“ hat man einen überraschenderweise recht simplen Doom-Death-Song an die zwei Stelle gestellt. An die Anfangstage erinnernd, stellt „Vad Gud Over Er“ die wohl ungewöhnlichste, da unspektakulärste und geradlinigste Nummer der jüngeren Bandgeschichte dar. „A Pale Shroud Of Longing“ weiß dem gegenüber zwar nicht in gleich Weise zu überraschen, stellt aber dennoch den stärksten Song der EP dar. Ein wenig verschachtelter als die restlichen Lieder, steht hier der treibende Schlussteil und Aarons phantastischer Gesang im Fokus.
Die anderen beiden Stücke sind zwar nur MY-DYING-BRIDE-Durchschnitt, man sticht damit aber aber trotzdem 90% der Konkurrenz locker aus. Für Fans, die mit „A Map Of Failures“ nicht genug von ihren Lieblingen bekommen konnten, erhalten hier einen ordentlichen Nachschlag.

Tracklist:

1. The Manuscript
2. Vad Gud Over ER
3. A Pale Shroud Of Longing
4. Only Tears To Replace Her With

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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