Plattenkritik

My Morning Jacket - Z

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 22.03.2006

My Morning Jacket - Z

 

My Morning Jacket kamen das erste mal unter, als sie auf Jade Tree eine Split EP mit Molina´s Songs Ohia veröffentlichten und das erste mal zu gefallen wussten. Ich war mir mir immer unbewusst über die Größe dieser Band, doch wenn man einmal beachtet, dass die Jungs jetzt mit den Grunge Helden von Pearl Jam auf Tour sind (ja Pearl Jam sind wieder auf Tour. Holt die Batikshirts raus!) und riesige Stadien füllen, sollte schnell klar werden um welches Kaliber es sich handelt. Glücklicherweise haben sie nicht viel Mit besagter Band zu tun und spielen eine sehr eigene Interpretation von eigenständigem Indierock, der aufgrund des charismatischen Gesangs immer unter die Haut und etwas spirituell angehaucht zu sein scheint. Man hört förmlich die motivierende Wirkung und die Hoffnung, die durch den Kern der Songs übertragen wird. Allerdings steht die Band auch unter erhöhtem Esoterik Verdacht bei näherer Textbetrachtung und dem fernöstlichen Einflussgebieten, die kaum zu überhören sind. Aber genau das ist es ja nach wie vor was Musik spannend macht: die Vielseitigkeit und der Mut scheinbar nicht kompatible Einflüsse zu einer Einheit zu formen. Das gelingt hier zweifelsfrei wunderbar. „Z“ passt unmöglich in eine Schublade, und wird sowohl dem Indierocker als auch dem Mathrocker gefallen. Ich persönlich brauchte einige Durchgänge bevor ich die Platte richtig gut fand. Freunde des gediegenen Kaffeklatschsounds hört hier mal rein !

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Shawn

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