Plattenkritik

My Own Grave - Unholy

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Release Date: 28.02.2007
Datum Review: 09.07.2007

My Own Grave - Unholy

 

Nach 4 Demos, die zwischen den Jahren 2001 und 2004 erschienen sind, veröffentlichte die Band 2006 ihr Debütalbum „Unleashed“. Das Album wurde aber schon zwei Jahre zuvor aufgenommen aber Dank Probleme des damaligen Labels gingen 2 Jahre ins Land, eh das Album das Licht der Öffentlichkeit erblickte.

Mit „Unholy“ haben die 5 Jungs um Sänger Mikael Aronsson ihre neue Mini CD im Gepäck und präsentieren dabei eine gesunde Mischung an Old-School Death Metal und einer gewissen Prise Trash Metal. Die Herren aus dem Örtchen Sundsvall in Schweden gehen dabei auch keine Kompromisse ein. Der Opener „Buried“ läutet direkt in der ersten Sekunde einen förmlichen Paukenschlag ein. Double-Bass Salven von Schlagzeuger John Henriksson werden da im Sekundentakt abgefeuert und die beiden Gitarristen Anders Härén und Stefan Kihlgren garnieren die Songs mit pfeilschnellen Riffs. Die 3 Minuten zeigen eindeutig, wo der Hammer hängt. Dieser hängt musikalisch dabei irgendwo zwischen BOLT THROWER, MORTICIAN und CANNIBAL CORPSE.

Die 5 Songs bieten dabei gewohnte Death Metal Kost ohne großartige Experimente. Positiv anmerken möchte ich aber noch die Tatsache, dass die Songs dann letztendlich nicht ganz so einfallslos sind, wie es bei einigen Genrekollegen der Fall ist. Man darf hier jetzt zwar nicht die besondere Tiefe in den Songs erwarten, aber durch den Wechsel von Highspeeddrumming zu stellenweise doch etwas langsameren Parts bieten die Songs dann durchaus etwas Abwechslung und wirken nicht ganz so stumpf. Die beiden Herren an den Gitarren machen ihren Job wirklich gut. Sowohl die pfeilschnellen Riffs als auch dezente Mid-Tempo Parts gehen den beiden ohne Probleme von der Hand. Der Produktion können auch keine negativen Aspekte zugesprochen werden, kommt sie recht solide daher und überzeugt mit druckvollem Sound.

Nach „Cross After Cross“ ist es dann auch wieder vorbei: Knapp 17 Minuten schwedische Death Metal Kost, die zwar anno 2007 kein wirkliches Highlight mehr ist aber technisch gesehen durchaus auf einem guten Level liegt.


Tracklist:

01. Buried - 2:55
02. Above The Weak - 2:27
03. Beneath Dark Waves - 3:41
04. God Forbid - 3:11
05. Cross After Cross - 4:10

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Christoph

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