Plattenkritik

NEW FOUND GLORY - Makes Me Sick

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 28.04.2017
Datum Review: 08.05.2017
Format: CD Vinyl Digital

Tracklist

 

1.Your Jokes Aren’t Funny
2.Party on Apocalypse
3.Call Me Anti-Social
4.Happy Being Miserable
5.The Sound Of Two Voices
6.Blurred Vision
7.Say It Don’t Spray It
8.Barbed Wire
9.Short And Sweet
10.The Cheepest Thrill

Band Mitglieder

 

Jordan Pundik – Gesang
Chad Gilbert – Gitarre
Ian Grushka – Bass
Cyrus Bolooki – Schlagzeug

NEW FOUND GLORY - Makes Me Sick

 

Drei Jahre nach ihrem letzten Album veröffentlichten NEW FOUND GLORY am 28. April ihre neue Platte „Makes Me Sick“. Längst schon ist die Band aus ihren Kinderschuhen herausgewachsen, feiert dieses Jahr sogar ihr 20-jähriges Bandjubiläum. Die absolute Krönung dieser langen Karriere ist „Makes Me Sick“ aber nicht.

Das Highlight des Albums ist gleichzeitig die erste veröffentlichte Single, Lied Nummer vier, „Happy Being Miserable“. Es ist eine schöne Mischung aus Unbeschwert- und Ernsthaftigkeit, melodisch wie auch textlich gesehen. Das Albumeröffnungslied „Your Jokes Aren’t Funny“ kommt locker flockig daher. Ein solider Opener ohne Überraschungen. „Party On Apocalypse“ erinnert an LESS THAN JAKE, auch wenn die Trompete fehlt. Es ist eine leichte Gesellschaftskritik gekleidet in heitere Musik. „Call Me Anti-Social“ klingt zu Beginn etwas altbacken, als sei es den 80ern entsprungen. Diese Eigenschaft teilt es sich mit „Barbed Wire“, bei dem das retro-Gefühl noch etwas prominenter ist. Sommer, Sonne, Strand-Feeling – vielleicht auch in Anspielung auf das CD-Cover – kommt bei „The Sound Of Two Voices“ auf. Reggea-Elemente mischen sich zu den üblichen Gitarren und Schlagzeug. Das ist eine experimentelle Mischung, die nicht unbedingt gelungen ist, trifft aber vielleicht den Geschmack des ein oder anderen. „Blurred Vision“ klingt danach fast kühl, hat einen spacigen Sound. Es ist ansonsten aber ein ganz fröhliches Liebeslied über die eine große Liebe mit netter Melodie. In diesen Konsens ordnet sich „Short And Sweet“ mit ein. Kurz sind beide Lieder nicht, aber süß trifft es schon ganz gut. Mit „The Cheepest Thrill“ endet „Makes Me Sick“ nicht mit einem Hammer. Es ist ein eher seichter letzter Song, eben auch ganz nett zum anhören, aber nichts Außergewöhnliches. Alles in allem ist „Makes Me Sick“ eine ganz anständige Leistung, richtig vom Hocker reißen tut das Album aber nicht. Die Lieder sind okay, einige sogar gut, das gewisse Etwas fehlt jedoch.

 

Autor

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Katharina

Autoren Bio

Studentin, süchtig nach Musik & englischen Büchern, und immer von Fernweh geplagt :)

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