Plattenkritik

Naer Mataron - Discipline Manifesto

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 30.08.2005

Naer Mataron - Discipline Manifesto

 

Rauer, ursprünglicher Black Metal aus Griechenland. Wie in guten alten norwegischen Zeiten dominieren ein amtliches Corpsepaint, primitives Geschrubbe, fieses Gekrächze und eine uneinheitliche Produktion, die Fenriz sicher zu loben wüsste. Wo wir bei den Vergleichen wären:

Die griechischen Satansbraten fahren weniger die athmosphärisch-emotionale Burzum-Schiene und auch nicht direkt den Black'n'Roll von Darkthrone. Vielmehr wird rau und primitiv geklöppelt, und das laut und brutal. Hat alles ein wenig was von der kranken "Destroyer" der Schwachköpfe von Gorgoroth. Diverse Gastmusiker aus Norwegen (u.a. von Dodheimsgard und Aura Noir) untermalen den Südländern das Streben nach nordischer Authentität. Problematisch gestaltet sich eine gewisse Eintönigkeit, ab und an ein wenig vom Gas zu gehen hätte das Gesamtwerk sicherlich ein wenig abgerundet. So bleibt eine grundsolide Extrem Black-Metal Scheibe, die Puristen haben können, es aber nicht müssen.

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Moritz

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