Plattenkritik

Nailed To Obscurity - Opaque

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Release Date: 20.09.2013
Datum Review: 01.10.2013

Nailed To Obscurity - Opaque

 

Das neue Album von NAILED TO OBSCURITY ist genau richtig für alle, die noch auf guten alten Metal stehen mit der gehörigen Portion Geschrei. Kein ständiges Geballer, aber auch kein Emo-Screamo. Eine gute Mischung aus Clean und Dirty. Die Stimme von Frontmann Raimund Ennenga erinnert dabei gut an den typischen Wacken-Heavy-Metal-Sound. Die beiden Gitarren einigen sich super zu einem harmonischen Gesamtbild - daran ist auch der Mischer nicht ganz Unschuld, dieser hat das demnach sehr gut hinbekommen. Dieses Album, das nun immerhin 6 Jahre auf sich warten ließ nach seinem Vorgänger "Abyss" aus dem Jahr 2007 verleitet auch gut zum Abdriften, besonders bei den instrumentalen Intros in nahezu jedem Song. (z.B. "In Vain").

Die Stimmung ist allgemein düster gehalten, dabei wurde der helle Sound der Gitarren aber nie aus den Augen gelassen ("On The Verge Of Collapse"). Melodie, Riffung, Drumparts und natürlich die Growls der Band erinnern an Bands wie Paradise Lost oder Crematory. Genre-mäßig passt dass in die Schiene des Doom Metal oder simpel Death Metal, allerdings eher die entspanntere Version.
Hörer, die gerne harte Riffs und eingängliche Melodien zugleich haben wollen, kommen hier voll auf ihre Kosten.



Tracklist:
1. Innerme
2. Torn To Shreds
3. Mythomania
4. Murder Of Crows
5. In Vain
6. On The Verge Of Collapse
7. Sealed
8. Drift
9. Opaque

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Sebastian

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