Plattenkritik

Nami - The Eternal Light of the Unconscious Mind

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Release Date: 01.11.2013
Datum Review: 08.11.2013

Nami - The Eternal Light of the Unconscious Mind

 

Die progressive Metaller NAMI haben einen Exotenbonus sicher, denn sie stammen aus Andorra. Mal unabhängig davon ist ihr zweites Album “The Eternal Light of the Unconscious Mind” (ihr Einstand "Fragile Alignments" erschien im Jahre 2011) nicht der erwünschte Beweis dafür, wie mit besonderer Fähigkeit das gängige Heavy Metal Schema durchbrochen und neu interpretiert“ werden kann. Die progressiven, teilweise überlangen Songs bilden eine Schnittmenge aus OPETH, TOOL und DEVIL SOLD HIS SOUL, im Gegensatz zu den Inspiratoren nehmen sie aber nicht durchweg Gefühle gefangen, sondern wirken mitunter arg konstruiert. Immer wieder werden ruhige, tragende, sehr atmosphärische Strömungen (die auch Key-lastig sein können) mit klaren Melodiebögen durch harschere, deathige-Läufe abgelöst, wobei Erstere das größere Spektrum auf diesem Album bilden. Thematisch wurden Träume der Bandmitglieder in Lyrics gepackt, somit ist das Innere nach Außen gekrempelt worden, um sich auf eine persönliche Ebene zu begeben. Als Gastbeiträge auf "The Eternal Light of the Unconscious Mind" sind Loic Rossetti (THE OCEAN), Carlos Lozano und Mac Martins (PERSEFONE) zu hören. Wer sich etwas mit Musik beschäftigen möchte ist bei NAMI gut aufgehoben, denn interessant klingt die Band aus Andorra allemal.




Tracklist:
1. The Beholders 07:52
2. Ariadna 05:08
3. Silent Mouth 05:47
4. Hunter's Dormancy 06:11
5. The Animal And The Golden Throne 03:18
6. Bless Of Faintness 03:12
7. Hope In Faintness 06:41
8. Crimson Sky 04:03
9. The Dream Eater 09:37

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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