Plattenkritik

Narziss - Solange das Herz schlägt

Redaktions-Rating

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Release Date: 25.08.2006
Datum Review: 08.08.2006

Narziss - Solange das Herz schlägt

 

Narziss sind wieder zurück! Das neue Release „Solange das Herz schlägt“ stellt den Nachfolger zu „Neue Welt“ dar, dass 2004 veröffentlicht wurde. Erste auffallende Veränderung ist, dass dieses Album via Alveran Records in die Läden kommen wird und nicht wie bei Narziss bisher üblich, über das eigene Label „Circulation Records“.

Wie bereits bei den drei vorherigen Alben wird hier feinster Metalcore geboten, der sich allen voran durch die deutschen Texte auszeichnet. Das nächste was auffällt, neben dem Lebelwechsel, ist der Einsatz von sehr vielen cleanen Gesangsparts. Zum Teil sind diese richtig gut eingefügt, wie bei „Der Puppenspieler“. Andererseits finde ich persönlich dass an manchen Stellen die cleanen Parts auch unpassend wirken.

Nichtsdestotrotz hauen uns Narziss ein sehr fett produziertes Brett von den Latz das ohne Ende Spaß macht. Allen voran die Lieder „Morgen nicht geboren“ und „Keine Grenzen“ sind einfach nur super und fordern einen förmlich dazu auf die Lautstärkerreglung des CD-Players ganz weit nach oben zu drehen. Gelegentlich gibt’s kurze Verschnaufpausen wie bei „Laxamentum“, doch kurz darauf wird wieder munter weitergemosht, was das Zeug hält.

Mit diesem Album haben Narziss was Ordentliches vorgelegt. Wunderbare getimte Metalriffs treffen auf präzise und druckvolle Drums und der Gesang, vornehmlich geschrieen, unterstreicht die Stellung der Band, eine der besten deutschen Metalcore-Bands zu sein, die derzeit unterwegs sind. Ich geb glatte 8/10 Schädel für ein sehr gutes Album! Also kaufen, in den Player legen und moshen!

Band:
Vocals - Alexander Bartsch
Bass - Steven Kretschmar
Drums - Steffen Adolf
Guitar- Johannes Müller
Guitar - Sebastian Metzner

Tracklist:
1. Und du verblasst
2. Morgen nicht geboren
3. Verloren
4. Laxamentum
5. Meine kleine Seele
6. Erlösung
7. Der Puppenspieler
8. Der Puppenspieler (classic fade)
9. Nur Leben
10. Keine Grenzen
11. Das Tier


Alte Kommentare

von NeurosisofAbandonment 14.08.2006 23:10

Ein phantastisches Album mit unglaublicher Intensität, welches sich auch nicht an Trends anbiedert(es sind hier z.B. weniger Schwedenriffs zu hören als auf \"Neue Welt\"). Ich wage zu behaupten, dass diese Scheibe weniger Metal ist als der Vorgänger. Ist mir klar - weit aus dem Fenster gelehnt mit dieser Behauptung. Auch der cleane Gesang in manchen Songs passt wunderbar. Für den Kopf gibt es ne Menge (zum Nachdenken und moshen) und für den Rest des Körpers ist auch ausreichend gesorgt. Auch alte Narziss-Sounds schimmern durch (man vergl. mit dem Album \"Ebenbilder) aber auch viel gutes vom Vorgänger fließt mit in den Sound ein. Man erkennt sofort, dass hier Narziss am werkeln sind. Ich geb der Scheibe noch mehr Punkte, und \"Metalcore\" finde ich bei Narziss mittlerweile echt ne beleidigende Titulierung. Besonders \"Morgen nicht geboren\", und \"Meine kleine Seele\" heb ich mal hervor(bei jeder anderen Band würde der cleane Gesang kitschig klingen - hier sorgt er einfach nur für Gänsehaut). Ist ja nicht mehr lange bis zum 25.08. (ja, ich habe die Promo!)

von niffi 21.08.2006 20:27

naja moshen kann man bei den wenigsten stellen, dafür aber ein super album, abwechlsungsreich, innovativ, und mit einem fantastischen deutschensprachigen cleanen gesang, hut ab herr bartsch!

von vertrauen 08.01.2007 14:31

ich hab das album zwar noch nicht,bin aber grosser metalcore fan.auf der neuen maximum metal war das lied Und Du Verblasst drauf und es ist der hammer.ich hol mir das album auf jeden fall

von Yannick 08.01.2007 20:52

pah...jetzt werden sie auch noch für die metaller entdeckt! furchtbar! ;) ne, ist auf jeden fall eine sehr geile scheibe, und dass sie sich wieder vom metal entfernt haben, würde ich ohne weiteres unterschreiben!

von Ollo 20.07.2007 15:27

\"und dass sie sich wieder vom metal entfernt haben, würde ich ohne weiteres unterschreiben!\" Und deshalb spielen sie auf dem Wacken 07... 7/10 punkte für ein wirklich gutes Album.

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Dario

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