Plattenkritik

Neonfly - Strangers in Paradise

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Release Date: 28.11.2014
Datum Review: 27.11.2014

Neonfly - Strangers in Paradise

 

Die fünfköpfige Metal/Powermetal Band hat sich 2008 gegründet und seit ihrer EP „Clever Disguise“ erleben die Musiker einen heiteren Aufstieg. Es folgten Tourneen u.a. mit „Freedom Call“ und „H.E.A.T“ und seit dem Debüt Album „Outshine The Sun“ (2011) spielten NeonFly auch auf Festivals wie „Masters Of Rock“ und „Download“ oder tourten u.a. mit „Alice Cooper“.
Mit ihren zweiten Album „Strangers in Paradise“ werden die Engländer auch im Jahr 2015 auf dem „Masters Of Rock“ zu sehen sein.
Das Album haben sie in „Hofa Studios“, Frankfurt aufgenommen, vermarktet wird es durch „Inner Wound Recordings“ und „Cargo Records“.
Ab 28.11.2014 wird „Strangers in Paradise“ in Deutschland erhältlich sein.
Die zehn Songs haben etwa die Spielzeit von dreieinhalb Minuten.

Die Band arbeitet in diesem Album mit klassischen Elementen des Metal, Heavy Metal und Powermetal.
Die Gitarren haben den genretypischen Sound, ebenso wie die männlichen Cleanvocals.
Donnernde, galoppierende Drums und durchgängige Bässe treiben den Hörer durch die Songs.
Männliche Backingvocals schaffen ein stimmliches Volumen während weiblicher Backroundgesang für Abwechslung sorgt.
Gesungen wird in Englisch.
Jeder Song weist die klassische Struktur der Musikrichtung auf.
Harte, quietschende Gittarensounds, weiche Songparts und metallische Gitarrensoli gepaart mit chorartigen männlichen Stimmen sowie sehr hohen männlichen Cleans, unterlegt von einem galoppierenden, vorantreibenden Schlagzeug schafft eine heroische Wirkung.
Der musikalische Effekt schafft das Bild von langhaarigen Kriegern, welche in eine Schlacht ziehen.
Dieser Eindruck wird durch Songparts mit aneinanderschlagenden Schwertern und Schlachtrufen verstärkt.
NeonFly bleiben während des Albums ihrem Songwriting größtenteils treu, dennoch sind neben wilden, stürmischen, hetzenden Songs auch melancholische, seichte Lieder oder Songparts zu finden.
Die Band bringt u.a. Instrumente wie Violinen, Keyboard oder Glöckchen ein.
Außerdem arbeiten die Engländer sehr häufig mit musikalischen Steigerungen innerhalb der Songs, sodass das aufbauende Element die Melodie von seichten in stürmische Parts treibt, was hier und da auch den Klang von Hoffnung erschafft.

Auf jeden Fall eine lohnende Investition für Freunde des klassischen Powermetal/Metal.

Tracklist:
1. Whispered Dreams
2. Highways To Nowhere
3. Better Angels
4. Rose In Bloom
5. Heart Of The Sun
6. Atztec Gold
7. Fierce Battalions
8. Sons Of Liberty
9. Chasing The Night
10. Falling Star

Autor

Bild Autor

Janis

Autoren Bio

angehende Bandmanagerin, Studium Musikwissenschaften

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