Plattenkritik

Neverland In Ashes - Earth:June

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Release Date: 09.12.2011
Datum Review: 25.01.2012

Neverland In Ashes - Earth:June

 

Aus der Domstadt Köln hat sich eine recht junge Band namens NEVERLAND IN ASHES auf den Weg begeben, um sich auf dem hart umkämpften Schlachtfeld des MELODIC DEATH METAL Gehör zu verschaffen. Ihre neueste Waffe trägt den Namen „EARTH:JUNE“ und ist eine EP, welche neben fünf regulären Tracks vier elektrolastige Interludes beinhaltet.

Schon das ansehnliche Cover deutet auf eine eigene Herangehensweise und ist nicht so düster und schwarz gehalten, wie die üblichen Genrereleases. Musikalisch zeigen sich die Kölner auf ihrem Effekt beladenen Mix aus METALCORE und MELODIC DEATH METAL durchaus ambitioniert und gehen mit Tracks wie „Delilah Destroy“ oder dem wuchtigen „Empress“ durchaus in die richtige Richtung und erinnern teilweise an eine Lightversion von DARK TRANQUILITY. Das Konzept und die Songs der EP wirken wirklich durchdacht und ergeben zusammenhängendes Bildnis ab.

Den Vorwurf, den man den Jungs von NEVERLAND IN ASHES jedoch machen könnte ist, dass sie auf „EARTH:JUNE“ vielleicht ein wenig zu ambitioniert an die Sache heran gegangen sind. Die Songs transportieren eine gewisse „Sterilität“ im Sound und Songwriting und lassen die nötige Form der metallischen Spielfreude vermissen, da der Fokus zu sehr auf die elektronischen Spielereien gelegt wurde. So entsteht zum Ende der EP eine leichte, elektronische Dominanz, welche im Schlusstrack „Cinnamon“ schon leicht zu nerven beginnt.
Dennoch legen NEVERLAND IN ASHES mit ihrer EP eine deutliche Steigerung zum Debutalbum nach und beweisen, dass sie durchaus auf dem richtigen Weg sind.

Tracklist
01. Delilah Destroy
02. Earth 1
03. Empress
04. Earth 2
05. Elsewhere
06. June 1
07. For The Flies
08. June 2
09. Cinnamon

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Mulder

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