Plattenkritik

New Discolour - Short Of Ink

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Release Date: 01.08.2011
Datum Review: 19.07.2011

New Discolour - Short Of Ink

 

Einen Wunsch bitte vorab erfüllen: NEW DISCOLOUR müssen unbedingt zusammen mit ihren dänischen Landsleuten NUMBNUTS und einem Zugpferd zusammen auf Tour geschickt werden. Denn beiden Bands haftet der Charme eines sehr Hardcore-lastigen Sounds inne, der bei „Short Of Ink“ in ein kräftiges Melodic Death Metal Korsett gepresst wurde. Wobei dieses dem Druck dieser aggressiven Vertonung moderner Musik, die auch mit Neo Thrash beschrieben werden könnte, nicht immer Stand zu halten vermag und sich daher immer wieder in Verästelungen windet. Hind und wieder kommt bei der gefälligen Dunkelheit die Post in den Sinn, immer wieder versuchen sie sich in leicht progressive Sphären davonzuschleichen. Aber das Grundgerüst steht felsenfest und daher zimmert der Breakdown oder Moshpart die Öffnungen des ungeliebten Kleidungsstücks immer wieder zu. Das Album strahlt keine Fröhlichkeit, sondern eine angenehme Klaustrophobie aus, insgesamt versuchen NEW DISCOLOUR durchgehend anders als andere zu sein. Das gelingt irgendwie auch, denn Bandvergleiche fallen bei „Short Of Ink“ nicht mal eben vor die Füße. Vielleicht kann die Band irgendwo zwischen THE PSYKE PROJECT und HATESPHERE einordnen, vielleicht aber auch nicht. Und genau das macht den Reiz dieses Albums aus, so richtig erfassen kann der Hörer NEW DISCOLOUR nie, wenngleich etwas mehr Stringenz in eine Richtung dem Album gut getan hätte.

Tracklist:
1. Short of Ink
2. If I, If They, They Are, I...
3. Black Face
4. A Thank You Note to Cole M
5. Hexagon
6. Chinese Vancouver
7. Imperial Love
8. Regain Astray
9. Yes, Yes, No

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Clement

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