Plattenkritik

Nightrage - Descent Into Chaos

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Release Date: 01.01.1970

Nightrage - Descent Into Chaos

 

Nach ihrem viel beachteten Debüt gab es bei Nightrage erstmal ein paar Besetzungswechsel. Per M. Jensen von The Haunted wurde durch Ex-Septic Flesh Drummer Fotis Bernardo ersetzt, und für Brice LeClercq (Bass; mittlerweile bei Dissection) kam Henric Carlsson (Cypher System). Nach wie vor dabei sind die Gitarristen Marios Iliopoulos und Gus G. sowie Sänger Tompa Lindberg, den viele noch von At The Gates kennen dürften. Und zu letzteren lassen nicht nur aufgrund des Gesangs einige Parallelen ausmachen. Im Vergleich zum Vorgänger vielleicht etwas härter, aber immer noch mit der richtigen Mischung aus Aggression und Melodie versehen, ist „Descent Into Chaos“ quasi ein klassisches Göteborg Death Metal Album geworden. Und das ist definitiv positiv gemeint. Allein die geniale Gitarrenarbeit von Marios und Gus machen das Album hörenswert. Seltsamerweise haben sich die beiden in dem melodischen Instrumental „Solus“ eher zurückgehalten. Die sparsam eingestreuten Keyboard-Einlagen von Dream Evils Fredrik Nordström sorgen für zusätzliche Abwechslung. Den Höhepunkt stellt meiner Meinung nach des recht eingängige „Frozen“ dar, in dem Dark Tranquilitys Mikael Stanne als Gastsänger zu hören ist. In dieser Richtung hätten sich Nightrage aus meiner Sicht ruhig noch ein wenig mehr ausbreiten können. Nichtsdestotrotz darf „Descent Into Chaos“ wohl jetzt schon als ein Highlight des melodischen Todesmetalls in 2005 bezeichnet werden.

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Olli

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