Plattenkritik

Ninja Gun - Restless Rubes

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Release Date: 19.03.2010
Datum Review: 07.03.2010

Ninja Gun - Restless Rubes

 

Während aktuell nicht nur ein gewisser japanischer Automobilhersteller mit dem Problem der ungewollten Beschleunigung zu kämpfen hat, ticken die musikalisch Uhren in Valdosta, Georgia ganz anders. Die dort ansässigen NINJA GUN produzieren lässig-sympathisches und entspanntes Handwerk – gezielte Entschleunigung als probates Stilmittel und Leitmotiv. Dass "Restless Rubes" erstmals vor knapp 2 Jahren in der Heimat erschien, bleibt ob der zeitlosen Musik eine zu vernachlässigende Randnotiz.

NINJA GUN vereinen mit einer imposanten Selbstverständlichkeit Southern Kleinstadtflair mit beschwingendem (Power)-Popgestus, Alt-Country Beschaulichkeit mit Rock ’n Roll Attitüde. Stets präsent ist das richtige Händchen für eingängige Melodien zum Verweilen und die Seele baumeln lassen. Der poppigen Note zum Trotz, von Abnutzungserscheinungen keine Spur. Sowohl der Man in Black himself aber auch THE RAMONES und die BEACH BOYS haben ihren Weg in das Americana Gewächs namens NINJA GUN gefunden. Und so gewinnt "Restless Rubes" mit jedem Hördurchgang an Charme und Boden. Dreizehn Anspieltipps und ein verzückendes Kontrastprogramm zur aktuell gehypten sordinierten Neo-Folk Larmoyanz.

Tracks:
1. Restless Rubes
2. Eight Miles Out
3. Red State Blues
4. Darwin Was A Baptist
5. Front Yard Screamers (Kitchen Kissers)
6. Life Is Loud
7. Asking Price
8. Nostradumbass
9. Security
10. The Last Cowboy
11. Permanent Press
12. Breaking Light Of Day
13. Time And A Half

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Torben

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Allschools Chef

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