Plattenkritik

Noctem - Divinity

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 20.04.2009
Datum Review: 24.08.2010

Noctem - Divinity

 

Eigentlich bin ich für ein Review im Bereich Black- oder Deathmetal nicht unbedingt der beste Ansprechpartner, da mein Musikgeschmack eher in anderen Gefilden angesiedelt ist. Doch hat mich „Divinity“, der letzte Output der spanischen Matadore von NOCTEM, durchaus überrascht.
Denn statt stumpfes rumgekloppe, gibt es mit unter auch recht melodische Parts, die die Songs auflockern. Besonders ansprechend war daher für mich das Intro „Atlas Death“, welches durch angenehme Klavierklänge besticht, bevor die dunklen Deathmetal-Gewitterwolken aufziehen. Es folgt ein ordentliches Metalgewitter, bei dem NOCTEM beweisen, dass sie ihr Handwerk wirklich verstehen und technisch so einiges drauf haben. Hier und da gibt es einige sehr nette Riffs und auch die Stimme von Sänger Beleth klingt schön krächzig und weiß zu begeistern. Erst im Track „In the Aeons Of Time“ verziehen sich die Wolken für einen kurzen Moment und man kann während ein paar ruhigen, fast sphärischen Gitarrenklängen ein wenig ausruhen. Doch diese Ruhe währt nicht lang, zieht doch der Sturm mit „Necropolys Of Esther's Ruin“ wieder auf, wobei auch im weiteren Verlauf des Albums viel Wert auf melodische Untermalung und einige Soli gelegt wird.
So wird auch diese Blackmetalplatte, trotz anfänglicher Zweifel, für mich zu einem Hörvergnügen. Was wahrscheinlich aber auch daran liegt, dass man sich nicht auf diesen beschränkt, sondern teilweise auch in Deathmetal und Deathcore Gefilden bewegt. Für mich ist dieser Punkt durchaus positiv, doch wird es hier bestimmt auch einige Kritiker geben. Letztendlich kann man jedoch festhalten, dass NOCTEM mit „Divinity“ eine ordentliche Veröffentlichung abgeliefert haben, die auch Genre übergreifend gefallen kann.


Tracklist:
01. Atlas Death
02. In the Path of Heleim
03. Realms in decay
04. The sanctuary
05. The call of Oricalco`s horn
06. Across Heracles towards
07. In the aeons of time
08. Necropolys of Esther`s ruins
09. Divinity(orchestral version) feat. Christos Antoniou
10. Religious plagues
11. Under seas of silence
12. Divinity

Alte Kommentare

von Depp 24.08.2010 13:06

und dann trotzdem nur 5 punkte geben. Wenn dir nur das Intro gefällt hätte man sich das Review auch sparen knnen. Ich kenn die CD nicht, aber wenn man keine Ahnung von nem Gerne hat dann sollte mans lassen. Clement Reviewt ja auch kein Lady Gaga.

von @Depp 24.08.2010 13:49

manchmal müssen auch Sachen besprochen werden, die nicht zum Stammrepertoire gehören...

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