Plattenkritik

Noctem - Oblivion

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Release Date: 10.06.2011
Datum Review: 07.07.2011

Noctem - Oblivion

 

Zugegeben, es würde einiges an Zeit kosten, wenn man aufzählen müsste, wie viele Bands es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Apokalypse zu vertonen. Mit ihrem neuen Album „Oblivion“, reihen sich die Spanier von NOCTEM in die Riege der Bands ein, die dieses Vorhaben recht nachhaltig vollziehen.

Mit einem Intro, welches auch Jagdszenen eines düsteren Endzeitfilms untermalen könnte, leiten NOCTEM ihre Apokalypse ein.

Von da an vollziehen sie ihr erbarmungsloses Gemisch aus BLACK- und DEATHMETAL. Auf dem Schlachtfeld der gefallenen CRADLE OF FILTH jagen die Panzer MARDUKs die „Demigötter“ BEHEMTOHS. Platt gesagt – es gibt permanent auf die „Zwölf“.
Im Falle von NOCTEM klingt das alles jedoch wesentlich abwechslungsreicher, da die Herren neben ultraschnellen BLACK METAL-Riffs und vernichtenden Blastgewittern, immer wieder Melodien beimischen und zwischenzeitlich sehr gekonnt das Tempo zügeln. Neben all der Brutalität, die auf „Oblivion“ zelebriert wird, bekommt man mit schon fast hymnischen Nummern, wie „Abnegation And Brutality“ oder „Unredemption“, aber auch Songs in die Gehörgänge gehämmert, die sich dort nachhaltig einnisten. Man kann sagen, dass sich NOCTEM auf gesamter Albumlänge sehr kompakt und vom Sound her wirklich breitflächig präsentieren.

Für Anhänger der modernen Brutalo-Kapellen, wie FLESHGOD APOCALYPSE oder auch BLACK DAHLIA MURDER, ist „Oblivion“ uneingeschränkt zu empfehlen.

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Mulder

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