Plattenkritik

None Would Remain - Wake The Living

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Release Date: 01.01.2009
Datum Review: 25.05.2009

None Would Remain - Wake The Living

 

Erstaunlich was auf des Autors Tisch in letzter Zeit so landet. Nach THE GUILT SHOW nun die nächste Überraschung aus dem melodischen Hardcore. Diesmal aus Finnland.

Zwar mag es zu Anfang etwas plakativ klingen, wenn eine Hardcoreband ihr Album all denen widmet, die sich gegen Faschismus und für Menschenrechte, Tierrechte und all das aussprechen, jedoch machen das NONE WOULD REMAIN mit ihrer Musik wieder wett und gestehen sich jegliche Glaubwürdigkeit somit ein. Man nehme nur das furchtbar intensive Titelstück „wake the living“ welches mit einem schier unaufhörlichem Crew-Part getragen wird, dass so manche banale Bande schon mal gleich freiwillig einpacken würde. Dass das nicht nur in kleinen Clubs für getürmte Menschen sorgen wird zeigt dann glatt das nachfolgende „still alive“ welches mit dem Vorgänger in eins hinüber geht. „Behind Closed Doors“ überzeugt durch herrlich melodische Gitarrenparts gepaart mit dem durchgängig wunderbaren Shouting des Sängers und erzeugt zum zweiten Mal eine ähnlich dichte Atmosphäre wie noch im Opener. Im Großen und Ganzen könnte man NONE MORE BLACK mit den Elementen von HC-Bands wie SHIPWRECK beschreiben, gepaart mit der dominierenden Art von RISE AGAINST und STRIKE ANYWHERE. Im Auge behalten, bitte.

Tracklist:

1. Wake the living
2. Still alive
3. Way to go
4. I thought weh ad a deal
5. The passion
6. Behind closed doors
7. Chains
8. Suffer
9. Retrospect
10. Blood on the sidewalk
11. Distractions
12. Last words to human kindness
13. We want more

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Raphael

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