Plattenkritik

Novembers Fall - Mythaeon

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Info

Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 28.01.2006

Novembers Fall - Mythaeon

 

Aus dem nordrhein-westfälischen stammt mit Novembers Fall eine der interessantesten deutschen Newcomer im Bereich des Melodic Death. Nach bereits 2 vorangegangen Demos kommen nun auf auf "Mythaeon" drei neue Tracks. Was erwartet man, wenn man von Melodic Death ließt? Also ich erstmal ne Schnittmenge aus In Flames, Dark Tranquillity, Soilwork oder At The Gates. Bei Novembers Fall trifft das nur bedingt zu. Denn was hier geboten wird, ist eigentlich viel mehr, oder auch gar nicht. Klingt verrückt? Einerseits experimentiert man interessant und unkonventionell mit den verschiedenen Einflüssen der extremen Metal-Genres. Unverzerrte Gitarren treffen auf Brachialgewitter, brutales Gekreische und Gegrunze auf warmen und flehenden cleanen Gesang. Andereseits hat man das alles schon mal genauso, aber noch besser gehört, bei den Iren von Primordial. Beim ersten Hören des Openers (wenn man bei drei Songs davon sprechen kann) dachte ich, ich hätte die falsche CD im Player, so exakt klingt "Question Of Eternity" nach Primordial's "Storm Before Calm"-Machwerk. Allerdings nicht so genial, nicht so mitreißend, verstörerisch oder tonnenschwer produziert. Technisch ist die Arbeit von Novembers Fall vorbildlich, und die Idee, aus dem Bereich des traditionellen Melodic Death ja auch. Aber ich werde den faden Beigeschmack nicht los, dass man viel, viel zu viel nach Irland geschaut hat. Nehmts mir nich übel, Jungs...

Alte Kommentare

von René 26.02.2006 16:41

Hast du eigentlich mehr als das erste Lied gehört, oder fandest du die da schon so schlecht das du auf nicht mehr eingehst? Da deine Aussagen keinbischen auf die anderen Lieder zutreffen. Jungs, hört mal in den rest rein bevor ihr so ein Urteil fällt. Sorry Mo, hab schon bessere Reviews von dir gelesen.

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