Plattenkritik

O.M.T. - Anamantium

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 25.01.2010
Datum Review: 01.02.2010

O.M.T. - Anamantium

 

Eigentlich heißen O.M.T. Our Malevolent Tyranny, dieses weder Fisch noch Fleisch Gehabe in Bezug auf den Bandnamen setzt sich auch musikalisch auf "Anamantium" fort. Ein Stilmischmasch aus (Thrash) Metal und Hardcore bildet dabei das Grundgerüst, Vergleiche aus einer Schnittmenge aus MENDEED, JUDAS PRIEST und ATREYU sind Herzlich Willkommen. Auch mengen die Engländer mitunter leichte progressive Sequenzen zu, die sich aber dezent zurück halten und den Eindruck hinterlassen, nur hinzugefügt worden zu sein, um nicht zu sehr einem Klischee zu entsprechen. Denn das eindeutige Problem bei O.M.T. ist die völlige Identitäts- und auch Einfallslosigkeit, packende Songs müssen woanders gesucht werden. Da hilft auch die rockige Grundstimmung und die mehrfach versprühte Energie nichts. Relativ nichtssagend ist auch die Leistung am Mikro, die stilgerecht zwischen shouting und singing pendelt. Vielleicht hätte "Anamantium" mit einer ordentlichen Produktion etwas geholfen werden können, aber leider sind Schlagzeug und Gitarren kaum zu hören. Da es somit an Eigenständigkeit, guten Songs und Druck mangelt, werden O.M.T. nicht in den Recall kommen.

Tracklist:
1. That new realtiy
2. Peel your Skin away
3. Shattered dreams and reality
4. Break Shake
5. Blue Eyed Love
6. Heros among the Dead
7. Carpe Diem
8. The Ballad of Thomas Brookman
9. Cheats and Liers
10. Windows to your Soul
11. Near Death

Autor

Bild Autor

Clement

Autoren Bio

Ich fühle mich zu alt

Suche

Social Media