Plattenkritik

Obliteration - Black Death Horizon

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Release Date: 08.11.2013
Datum Review: 06.01.2014

Obliteration - Black Death Horizon

 

Musik auf dem Weg zurück zu seinem Ursprung. OBLITERATION katapultieren den Death Metal zurück zu seinen Wurzel und liefern mit ihrem Drittwerk ein Album ab, das gemacht ist für alle Nostalgiker, die damit aufgehört haben, sich seit der „Severed Survival“ von AUTOPSY neue Musik zu kaufen.

Roh und von der Moderne völlig unbeeindruckt zelebrieren vier Norweger ihren Death Metal. „Black Death Horizon“ ist das bereits dritte Album der Kombo aus Kolbotn, die spätestens seit ihrem Vorgänger „Nekropsalms“ aus dem Jahre 2009 ein Begriff für die Todesmetall-Gemeinde ist.
Was OBLITERATION und ganz besonders ist aktuelles Werk von der reißenden Flut an Extremen Bands abhebt, ist ihre absolut authentische Machart. Ihr Sound poltert völlig organisch aus den Lautsprechern und ist getränkt in einer schwarzmetallischen Diabolik. Gleich vom doomig beginnenden Opener, der zu einem biestigen Thrasher heranwächst und in einer düsteren Melodik dahinrafft, machen OBLITERATION klar, dass sie die Verschmelzung verschiedenster Extreme bestens beherrschen. „Black Death Horizon" ist ein Wechselbad düstere Gezeiten. Das Quartett vereint Death mit Thrash Metal, suhlt sich in der Schwere des Dooms und agiert stets in einem tiefschwarzem Outfit. Dabei demonstrieren sie mehr als einmal, dass sie ein feines Gespür für ausgeklügelte Melodien beheimaten. Angeführt von einer kehligen und abartig heraus gekeiften Stimme ihres Fronters sind die sieben Songs immer auf das Wesentliche fokussiert und lassen zu keinem Zeitpunkt den Klang oder das Feeling des modernen Death Metals vermissen.
Vielleicht muss man ein Faible für den alten Sound von Bands wie AUTOPSY oder ganz frühen MORBID ANGEL über haben, um sich „Black Death Horizon“ öffnen zu können. Aber auch Anhänger Extremer Klänge, die sich am klinischen und überproduzierten Nonsens aktueller Death Metal Kombos satt gehört haben, sollten OBLITERATION definitiv eine Chance geben.

Trackliste:
01. The Distant Sun (They Are The Key)
02. Goat Skull Crown
03. Transient Passage
04. Ascendance (Sol Invictus)
05. Sepulchral Rites
06. Black Death Horizon
07. Churning Magma

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Mulder

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