Plattenkritik

October File - Monuments

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 05.12.2005

October File - Monuments

 

Leatherface, Gunmoll, Hot Water Music, Boy Sets Fire – alles Namen, die einem Posthardcore leicht im Hirn manifestieren. Nun schicken sich die Briten an, den Amis hier mal ordentlich Konkurrenz zu machen.

October File passen gerade nicht nur namentlich zum Winter hier in Deutschland, sondern auch der Sound ist eine Mischung aus melancholisch angehauchtem Gesang, brachialen, aber durchdachten Gitarren die genau zwischen Punk, Emo und Hardcore rangieren und vor allem den wohlüberlegten, sozial- und selbstkritischen Texten. Im Bandbio steht, dass viele Kritiker die Platte nur dafür gerügt haben, dass sie einfach nur eine EP mit 6 Songs und damit zu kurz ist. Na, die Kritik, hört doch jede Band gerne und ich kann nur zustimmen. Zum einen wäre ich gespannt, wie sich ein komplettes Album der Band anhören würde – ob dann genügend Abwechslung von Song zu Song geboten wird und ob sie dennoch ihre Linie halten können. Der schicke Pappschuber, der die Cd umhüllt schmeichelt auch so dem HC-Auge, dass das positive Bild der Band daurch nur abgerundet wird. Hier gibt’s also was für Auge und Ohren aus Great Britain und dafür gibt’s von mir 8 Punkte. Auf einen schönen Winter!

Alte Kommentare

von ... 06.12.2005 09:38

Wo du sozialkritisch sagst, schlag doch mal bei google nach boyd rice nach dessen sample sie \'mit seiner freundlichen genehmigung\' benutzt haben...lässt Raum für spekulationen, die aber wahrsacheinlich eh hinfällig sind...nur mal so als info

von rick 07.12.2005 11:18

ich weiss nicht, was diese platte mit Boysetsfire und/oder Hot water music zu tun haben soll...finde, das klingt eher wie dead kennedys meets killing joke

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Janina

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