Plattenkritik

Odd Project - Love Fighters Sinners Saints

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 24.04.2007
Datum Review: 24.05.2007

Odd Project - Love Fighters Sinners Saints

 

Indianola Records ist die kleine aber feine Brutstätte für talentierte Bands, denen nicht selten im Anschluss der Durchbruch bzw. der nächste logische Schritt in der musikalischen Karriere gelingt. Mit A DAY TO REMEMBER oder CASEY JONES seien hier nur zwei Beispiele genannt. Ein weiterer Spross in der Indianola Familie sind ODD PROJECT aus Huntington Beach, California, die mit ihrem modernen Aufguss aus Screamo, Metalcore und Rock so einige Musikfreude aus der Reserve locken sollten.

"Love Fighters Sinners Saints" ist das zweite Release der Band und geht gleichsam ambitioniertes als auch progressiv ans Eingemachte. Ein sehr charakteristisches und hohes Organ, welches grob in Richtung früher COHEED AND CAMBRIA eingeordnet werden kann, jedoch weitaus stärker neben der Melodik in Screamo Gefilde abdriftet, drückt dem Sound einen ziemlich individuellen Stempel auf, der durchaus überzeugt. Aber auch musikalisch zeigt man sich verspielt und vertrackt, wechselt gerne mal das Tempo und liefert nur Breakdonws ab, wenn man sie am wenigsten erwartet. Im Gegensatz zu vielen vergleichbaren Screamo / Metal Bands geben ODD PROJECT ihrem Sound Platz für rockige Riffs, die aus dem häufig geklonten Schema ausbrechen und nicht zuletzt eine gewissen Eingängigkeit vermitteln. Dass auch die allseits bewährten Keyboards auf "Love Fighters Sinners Saints" zum Einsatz kommen verwundert kaum, fügt sich jedoch gekonnt in die stets in Bewegung bleibenden Strukturen. Erwähnenswert bleibt ebenfalls der akustik Screamo Track "Silver Screen Lovers", der trotz seiner düsteren Romantik einen nicht zu verkennenden Härtegrad aufweist. Insgesamt ist "Love Fighters Sinners Saints" ein gelungenes Album welches sich auf dem modernen Pfad seine Individualität bewahrt.

Tracklist:
01. Breakneck S.O.S.
02. My Self Improvement Plan
03. Frame by Frame
04. Naked Eyes
05. Electro Defy Me
06. Hot Flash
07. Interlude
08. Heavy Hands
09. Revolution
10. Silver Screen Lovers [Acoustic]
11. Never Doin So Good But Lookin So Good Doin It

Alte Kommentare

von Avenged light 24.05.2007 21:59

Der neue Sänger ist schon anders und die Musik ist auch metallischer geworden. In etwa wie eine lighte Avenged Sevenfold mit Coheed Gesang, aber mir gefällts. TAKOTA aus Orange County sind ähnlich. Tolle CD!

von Pascal(HSF) 12.12.2007 05:41

Das alte album gefiel mir richtig gut. Dieses hier konnte bisher gar nicht zünden weil der neue Sänger kommt bei mir echt nicht gut an...

Autor

Bild Autor

Torben

Autoren Bio

Allschools Chef

Suche

Social Media