Plattenkritik

Omnium Gatherum - New World Shadows

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Release Date: 04.02.2011
Datum Review: 07.02.2011

Omnium Gatherum - New World Shadows

 

OMNIUM GATHERUM sind schon etwas länger im Geschäft und demzufolge ist „New World Shadows“ bereits das fünfte Album der Band aus Finnland. Immer im Gepäck scheinen Lineup-Probleme und ein Labelwechsel zu sein, denn das zum Quartett geschrumpfte Finnen-Kommando veröffentlicht jetzt unter dem Banner Lifeforce Records. Trotzdem hat es die Band wiederum geschafft, ein außergewöhnliches Album einzuspielen. Im Kern sind OMNIUM GATHERUM Death Metal schwedischer Spielart (bestes Beispiel das im Aufgalopp an THORIUM erinnernde „Ego“), aber was darum herum alles auf „New World Shadows“ gezaubert wurde, ist ein Soundtrack des gefühlgespickten Metals. Neben obligatorischer Hau-Drauf Momenten bilden vor allem atmosphärische, sehr ruhig gehaltene Akkustik-Sequenzen das Grundgerüst und regen den Hörer zum Nachdenken, zum Dahinschwelgen und zum Sinnieren an. Dabei stechen 2. Songs nicht nur wegen ihrer zehn Minuten Länge heraus, „Everfields“ und „Deep Cold“ bereiten Wechselbäder der Gefühle, wobei letzterer sogar mit cleanen Gesangsmomenten (die von Tausendsassa Dan Swanö stammen) aufgewertet worden ist. Im Gegensatz zu vielen anderen finnischen Bands werden die Key-Parts auch nur als Mittel zum Zweck benutzt, damit nicht verunstaltet oder zu sehr in den Vordergrund katapultiert. Konstant gut auch die rbeit des Sängers, der über ein angenehmes Growl-Timbre verfügt und trotz des Grollens Wärme in die Stücke transportiert. Letztlich bleibt OMNIUM GATHERUM nur zu wünschen, dass sie endlich mal die verdienten Lorbeeren ihres bisherigen Schaffens, dass immer überdurchschnittlich gut war, einfahren.

Tracklist:
1. Everfields
2. Ego
3. New World Shadows
4. Soul Journeys
5. Nova Flame
6. An Infinite Mind
7. Watcher Of The Skies
8. The Distance
9. Deep Cold

Alte Kommentare

von reuden 08.02.2011 20:12

Ganz weit vorne bei den unterbewertetsten Death-Metal-Bands ever!Kaum jemand scheint von den immer starken Alben, die die rausbringen Notiz zu nehmen. Schade!

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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