Plattenkritik

One I Cinema - One I Cinema

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Release Date: 23.01.2015
Datum Review: 24.01.2015

One I Cinema - One I Cinema

 

ONE I CINEMA ist eine Band aus Osnabrück, die erst seit dem Jahr 2013 agiert und im Grunde genommen aus einer Person, nämlich Gründer, Macher und Kopf der Band Marco Meyer besteht.
Dieser war und ist verantwortlich für die musikalischen Werke, die nun in Form der Debut-Platte der Band mit dem gleichnamigen Titel "ONE I CINEMA" via Sistina Records erschienen ist.
Bei dem Albumtitel kann man ja bei Bedarf auch schon den Aspekt der Ein-Mann-Show mit einbeziehen. Für die Live-Shows gibt es natürlich dann eine komplette Band, bestehend aus 4 Leuten.

Kommen wir zur Musik:

Schon gleich der Opening-Track "Broken Hearts" geht gehörig nach vorne und fröhnt unsere Ohren mit eingängig harten Gitarrenriffs, einer fein geschliffenen Stimme und kurze Soli-Hintergrund-Gitarren-Melodien (Kann man das so beschreiben?).
So geht es eigentlich auch beständig weiter.
"Not My Fault", zu dem es auch ein Musikvideo gibt, welches ihr euch HIER nochmal ansehen könnt, birgt gleich am Anfang einschlägig tiefe brachiale Riffs, die im späteren Verlauf des Songs in ruhigere Parts verschwinden, jedoch nicht an Fahrt verlieren.

An Fahrt, Energie und Power verliert die Platte ohnehin nicht, bis wir mit "Stay" bei dem ersten Track angekommen sind, der uns eine kleine Pause gönnt. Auch hier gilt: Prägnante, gute Stimme vorne weg mit ausgefeilten Gitarren untermalt. Erinnert vielleicht ein bisschen an LED ZEPPELIN. Das entscheidet am besten jeder selbst.

Mit "Melissa" wird es danach noch ruhiger, damit man zu "Melissa Pt. 2" wieder aufgeladen genug ist, da hier wieder die ganze Aufmerksamkeit abverlangt wird.
Die restlichen Songs geben sich wie bisher die Klinke in die Hand und vereinbaren in Klängen verborgene Emotionen wie Selbstsucht, Egozentrik, Isolation oder Ablehung.

Die Platte ist definitv ein solides Werk geworden, auch wenn es damit nicht gleich zu ausverkauften Headliner Touren kommen wird. Mit "ONE I CINEMA" hat die gleichnamige Band schon einmal einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht.


Tracklist:

1. Broken Hearts
2. Not My Fault
3. My Vanity
4. The Mirror
5. Stay
6. Melissa
7. Melissa Pt.2
8. If Anyone Cared
9. Where Do I Belong
10. Stronger Than Before
11. Insidious


Die Band ist außerdem demnächst live zu sehen:
15.04.2015 FRANKFURT - Nachtleben
16.04.2015 MÜNCHEN - Backstage
17.04.2015 BOCHUM - Matrix
18.04.2015 HAMBURG - Logo

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Sebastian W.

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