Plattenkritik

One Starving Day - Broken Wings Lead Arms To The Sun

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 21.05.2007

One Starving Day - Broken Wings Lead Arms To The Sun

 

Italien besitzt nicht nur das Kolosseum als kolossales Bauwerk und Erinnerung an längst vergangene Zeiten, sondern mit ONE STARVING DAY zudem eine Hardcore- Band die wahre Kolosse von Songs zu schreiben in der Lage ist. Fünf Songs und eine Spielzeit von gut 47 Minuten sagt alles. Ausufernde Arrangements, technische Spielereien, Keyboards und eine Gesangsabteilung die sphärisch- verzweifelter kaum sein könnte.

Aber leider bewegen sich die Italiener oftmals jenseits ihrer Fertigkeiten. Zu viel gewollt und zu wenig gekonnt wäre in diesem Fall ein zu fatalistische Einschätzung, doch muss gesagt werden dass ONE STARVING DAY den Bogen einfach überspannen. Die Thematik des Openers „Black Star Aeon“ geschlagene sieben (!) Minuten aufzubauen bis endlich der Gesang einsetzt mag für manche Zeitgenossen besonders künstlerisch sein – ich fühle mich um meine Zeit geprellt. Denn wohin die Reise geht kann man auch knackig andeuten, und muss das Ganze nicht mit der Wiederholung von eintonig- schweren Riffs bis zur Beinahe- Langeweile ausreizen. Auch finden sich die Musiker in ihrem a- tonalen Universum nicht immer so zurecht wie sie gerne würden, denn manchmal wirken die übereinander geschichteten Soundwände nicht nur verschroben, sondern leider schlichtweg falsch. Aber trotz Schwächen: Wer auf ältere CULT OF LUNA und/ oder neuere NEUROSIS steht dürfte auch an ONE STARVING DAY gefallen finden… Mit dem Finger auf der „Search“- Taste.

Tracks:
1. Black Star Aeon
2. Secret Heart
3. Fate Drainer
4. Leave
5. Silver Star Domain

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Sebastian K.

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