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Own - From The Ashes Of A Revolution

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 11.06.2006

Own - From The Ashes Of A Revolution

 

„OWN betrachten Hardcore eher als Geisteshaltung mit den Mittelpunkten Offenheit und Toleranz, denn als spezifisch festgelegtes Musikgenre.“ (Own-Bio)
Dieses Zitat, was mich den vier Musikern von OWN gegenüber direkt eine Gewisse Sympathie schaffen empfinden lässt, spiegelt exakt das wieder, was Musik und Texte der „From the Ashes of a Revolution“-Ep aussagen. Die Musik der vier Nürnberger kommt absolut ehrlich rüber und bis auf den kleinsten Nenner: Hardcore, wird sich auf keinen anderen Genreeinfluss festgelegt bzw. beschränkt.

Lässt der erste Track, „Death in an Age of Eternal Youth“, durch die dreckigen Gitarrenriffs und das tiefe Gebrüll von Sänger „Bastian Sendhardt“ noch Sludgecore Assoziationen zu, wird man bei „This Town is so full of P.C. Fascists,...“ buchstäblich aufgeweckt. Das Tempo zieht an, die Gangshouts lassen jedes Hardcoreherz höher schlagen und „Bastian Sendhardt“ kommt seinem Versprechen „I´ll wake from your sleep“ nach. Doch es sollte nicht den Anschein haben, als wäre „This Town is so full of P.C. Fascists“ ein Partytrack, nach Party ist OWN auf ihrer EP überhaupt nicht zumute und abgesehen von der sehr guten Kritik an Faschismus und dessen Billigung in Deutschland, sind die Texte sehr persönlich. So persönlich, dass man bei dem letzten Song „Undying Hope“, in dem „Bastian Sendhardt“ von dem Tod seiner Mutter erzählt, sich schon fast peinlich berührt fühlt , als würde man in einem fremden Tagebuch lesen. OWN haben mit „ From the Ashes of a Revolution“ eine tolle Hardcore-Ep mit ordentlicher Metallbreitseite abgeliefert und der einzige Wehrmutstropfen ist, dass aus dem Material nur eine 4 Track-EP und kein ganzes Album entstanden ist.

Tracklist:
1. Death in an age of eternal youth
2. This town is so full of p.c. fascists …
3. As if this shit I´ve been through would only make me harder
4. Undying Hope

Alte Kommentare

von no need to panic! 12.06.2006 00:32

...gute (live-) Band und zudem sympathische Jungs!

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Johannes

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