Plattenkritik

Panic! At The Disco - A Fever You Can’t Sweat Out

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 27.10.2005

Panic! At The Disco - A Fever You Can’t Sweat Out

 

Das Fueled By Ramen Sub-Label Decaydance zum zweiten. PANIC! AT THE DISCO stellen sich diesmal vor. Mit cleveren Promo-Methoden, die das Posten von Songausschnitten an jedem Freitag und des kompletten Songs am nachfolgenden Dienstag beinaltete, tummelten sich bald tausende User auf ihrer Purevolume Seite.

Als "A Fever You Can’t Sweat Out" den Anlauf zur ersten Rotation im heimischen CD Player nimmt geht die erste Assoziation in Richtung eines Side-Projekts von FALL OUT BOY, denn der Frontmann von PANIC! AT THE DISCO klingt genauso wie sein Pendant bei FALL OUT BOY. Die Jungs singen scheinbar nur ziemlich ähnlich, denn Brendon Urie ist hier der Mann am Mic. PANIC! AT THE DISCO bedienen sich eines bekannten Poppunk Ansatzes, den sie jedoch durch den Einsatz von besonders viel Elektronik in eine charmante und vor allem tanzbare Richtung manövrieren. Drum Machines und Synthies geben den Tracks einen eigenen Touch und gehen sogar so weit, dass sie die einzelnen Songs wahlweise in Poppunk Discohits umformen oder wie bei "Intermission" eine pure Techno/House Interlude einbauen. Nebenbei wird dann auch die Stimme von Urie elektronisch nachbearbeitet und erhält einen blechernen, Synthiehall. Die zweite Hälfte das Album bedient sich dann wieder mehr des traditionellen, nostalgischen Piano Einsatzes, der im Genre ja recht beliebt ist. Macht euch also gefasst auf jede Menge gute Laune und aufmunternde Musik, die auch dem letzten Emo ein Lächeln ins Gesicht zaubert. "A Fever You Can’t Sweat Out" ist ein schönes eigenständiges Album bei dem besonders die Songs "The Only Difference Between Martyrdom And Suicide Is Press Coverage" und "Camisado" ein langfristiges Vergnügen garantieren. Wer sich also einen Hybrid aus FALL OUT BOY und THE ANIVERSARY mit noch mal additiver Elektronik in seinem Plattenschrank vorstellen kann, sollte hier definitiv zugreifen.

Tracks:
1 Introduction
2 The Only Difference Between Martyrdom and Suicide Is Press Coverage
3 London Beckoned Songs About Money Written By Machines
4 Nails For Breakfast, Tacks For Snacks
5 Camisado
6 Time To Dance
7 Lying Is The Most Fun A Girl Can Have Without Taking Her Clothes Off
8 Intermission
9 But It's Better If You Do
10 I Write Sins Not Tragedies
11 I Constantly Thank God For Esteban
12 There's A Good Reason These Tables Are Numbered Honey, You Just Haven't Thought Of It Yet
13 Build God, Then We'll Ta

Alte Kommentare

von dr. sommer 05.06.2007 11:05

dIe gRößTe eMo-bAnD üBeRhAuPt. So und jetzt ab in den new yorker. Ich brauche noch Karoschweißbänder, Würfelketten und eine schwarze Hose! Ah und im Schlecker Haarfärbemittel und eine Rasierklinge!

von natt 05.06.2007 12:49

habt ihr das hier echt schon 2005 gehabt?? in d kam es doch erst viel später raus...

von christoph 05.06.2007 13:00

Ich bevorzuge zwar auch eher die härtere Gangart, aber ich hatte mit dem Album echt viel Spaß weil es groovt wie Sau und einfach ma gute Laune bringt

von sh 05.06.2007 16:58

das ist keine emo band :D scheiß drauf was bravo einen verklickert. haben eh nen schaden. tolles album! 8/10!

von MUnkvayne 05.06.2007 19:59

sind ne menge hits drauf! kann man zwischendurch mal hören. besonders im sommer!

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Torben

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Allschools Chef

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