Plattenkritik

Panica - Not Everythings Just Grey

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Release Date: 24.10.2008
Datum Review: 18.11.2008

Panica - Not Everythings Just Grey

 

Glatt gebügelt, Songs im 3 Minuten Mittelfeld, massig “Hey” und und und. Radiorock wie man ihn kennt. Vielleicht irgendwo bei SUNRISE AVE. zuhause ? Nene, weit gefehlt. Trotz aller kläglicher Klischees haben PANICA mit „Not Everythings just grey“ ein richtig schönes poppiges Rockalbum aufgenommen. Bevor nun jeder aufschreckt und denkt „Scheiße, Pop und Rock, zwei uncoole Wörter = uncoole Musik“, der kann sich beruhigt zurück legen.

Schon beim Opener „Gotta Stay“ gibt man sich hippelig und zeigt seine wurzeln im Skateboardpunkrock. „All Messed up“ beschreibt das unglaubliche Gefühl, auf der Bühne zu sein und wenn man sich die Gitarre umhängt. Alles irgendwie flach und extrem radiotauglich, aber mit richtig viel Spaß. „Something to Give“ wird kuschelig ruhig und schon fast rührend. Viel zu schön um zur Radioballade zu verkommen und auch wenn man hier lupenreinen Alternativerock mit Stadionatmosphäre vorliegen hat – es macht immer noch viel Spaß.

Aber keine Angst. Auch schnell wird es wieder „Better than Nothing“ und „What I Want“ schlägt in alte Fun-Punk Gefilde ein und „Can’t Complain“ gibt sich als kleiner wütender Bastard. Alles in allem ist „Not Everythings just Grey“ schöne Unterhaltung für unbekümmerte Autofahrten oder ähnliche Aktivitäten. Überdurchschnittliche Hintergrundmusik eben.

Tracklist:

1. Gotta Stay
2. Silence
3. Optimistic
4. All Messed up
5. Buy me fame
6. getting better getting worse
7. something to give
8. what I want
9. better than nothing
10. cant complain
11. think of you


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Raphael

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