Plattenkritik

Panico - Kick

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 08.10.2010
Datum Review: 08.10.2010

 

BASS! BASS! WIR BRAUCHEN BASS!!! Genau das dachten Panico beim Opener ihres Albums wohl. Unglaublich und wemsen gleich mal los. Gegensätzliche Rhythmik in Zupf- Trommel- und Gesangspart. Da gibt’s was zu hören. Den Soundtrack zum neuen Quentin Tarantino Film. Etwas elektronisch, auf jeden Fall aber sehr düster, dumpf und Bodenständig. Franz Ferdinand ein paar Oktaven tiefer. Und natürlich auch noch klassisches Bandintrumentalwerk dabei. Mit Fanz Ferdinand hängen Panico aus Chile auch wirklich viel rum. Nicht nur musikalisch.

REVERBERATION MAMBO als Paradebeispiel für das Album, hat schon etwas von der stumpfen Wummerigkeit eines Elektrotracks und reißt einen auf eben der ebene mit. Kein Gehirn mehr, nur mitziehen lassen. Ebensowenig gibt es Übberraschungen, welche einen ernsthaft aus der Trance reißen könnten, welche man mit dem Beat entwickelt. Gespenstisch in jeglicher Hinsicht. Im Folgenden singen sie spanisch, lehnen sich bei Peter, Björn and John an, werden etwas softer und anschmiegsamer. UP TOWN BOY flowt unglaublich weg. Keinerlei Ansätze mehr von stumpfen Beats. Mal hier mal da. Panico laden auf jedenfall zur Gehirnfreizeit ein, zum treiben lassen. Leider verliert man dabei auch schnell den Bezug zur Musik, weil es eben doch so selten wachhält oder -rüttelt.

Tracklist:
1.Illumintaion
2.Bright Lights
3.Icon
4.Reverberation Mambo
5.Algodon
6.Waka Chiki
7.Guadalupe
8.Uptown Boy
9.I Wanna Be Your Needle
10.Distant Shore

Autor

Bild Autor

Jule

Autoren Bio

wäre gern teil einer postfeministischen emopunkband/ verbalprimatin/ kuchenveganerin/ ich kann mir keine songtitel merken, selbst die meiner lieblingssongs vergesse ich.../ ich bin nicht betrunken, ich bin immer so/ fraujule.blogspot.de

Suche

Social Media