Plattenkritik

Parlovr - s/t

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Release Date: 02.07.2010
Datum Review: 27.07.2010

 

Palim! Palim! Und es geht los. Lange haben sich Palovr mit ihrem Debut zeit gelassen. Und man hört warum: Vollständig ausgereifte Songs, die nur danach schreien, die Lineups der nächsten Indiefestivals aufzumotzen. Keyboards geben den notwendigen Flow in den Songs, das Schlagzeug in klassischster Indiemanier, Gitarren, die sich demütig zurücknehmen, um dem Gesang den Vortritt zu lassen. Nicht zuviel, aber davon genug. Drei Mann machen das Ding rund und rein. Schweigt der Gesang, so gibt es durchaus Melodielinien, die die üblichen Verdächtigen auch die Instrumente mitsingen lassen können.

Erschreckend die partielle Ähnlichkeit der Stimmlage mit jener von Ozzy Osbourne , vernünftig die Parallelen dennoch zu Portugal the man zu ziehen. Franz Ferdinandsche Beats in Dauerrotation werden nur Häppchenweise eingestreut. Und im Nöhlgesangsteil trifft man dann auf Gesangseskapaden a la Robert James Smith. Desweiteren gibt es Disshamonien und Mehrstimmiges, streckenweise etwas schreiend, verzweifelten Postpunk und somit genügend Abwechslung. Aus Montreal gibt es also noch etwas eigenständiges mit Ohrwurmpotential.

Tracklist:
1.Pen To The Paper
2.Sandwalking
3.On The Phone
4.Hiccup!
5.Sever My Ties
6.Speech Bubble/ Thought Cloud
7.In Your House
8.Archy & Mehitabel
9.Sleeping Horses
10.Palace Of Identical Things
11.All The World Is All That Is The Case

Autor

Bild Autor

Jule

Autoren Bio

wäre gern teil einer postfeministischen emopunkband/ verbalprimatin/ kuchenveganerin/ ich kann mir keine songtitel merken, selbst die meiner lieblingssongs vergesse ich.../ ich bin nicht betrunken, ich bin immer so/ fraujule.blogspot.de

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