Plattenkritik

Passiv Pödshjälp - Fasader

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Release Date: 10.11.2011
Datum Review: 22.11.2012

Passiv Pödshjälp - Fasader

 

Das wohl grausigste Cover seit langem bietet „Fasader“ von PASSIV DÖDSHJÄLP - die packendsten 22 Minuten aber auch. „Fasader“ ist ein rotzig und vor Energie strotzender Custbastard, der seinen Gegenüber ganz unvermittelt überrennt und ihm dabei fiese, tiefschwarze Melodien unter die Haut pflanzt.

Übersetzt bedeutet das schwedischsprachige PASSIV DÖDSHJÄLP: Passive Sterbehilfe. So reiht sich der Bandname qualitativ in das optische Gesamtbild von „Fasader“ein. Ganz egal, ob man nun die die seltsame Illustration oder das Bandlogo ansieht, beides schreit eher nach der nächsten DeathCore Hinterhofkapelle. Doch weit gefehlt.
Sieben Tracks (plus TINNER Cover), die im Grunde nichts weiteres verwenden, als die simplen Strukturen des typischen Punksongs, aber so mitreißend und kraftvoll in Szene gesetzt wurden, dass auch Gevatter Hardcore erstmal einen Schritt zurück tritt. Dabei ist die Stärke von PASSIV DÖDSHJÄLP, dass sie ganz geschickt gemeine Black Metal Harmonien im rotzigen Crust verstecken und diesen Koloss mit einer dreckigen, skandinavischen Rockattitüde präsentieren. So erinnert das Quartett aus Schweden ein wenig an ihre norwegischen Nachbarn von KVELERTAK, ohne aber dabei wie der nette Typ von nebenan zu wirken.
Auch, wenn "Fasader" bereits im letzten Jahr erschienen ist, sind PASSIV DÖDSHJÄLP absolut empfehlenswert!

Trackliste:
1. Fasader
2. Klonsamhälle
3. En stjärna är född
4. Död integritet
5. Eskapisten 2011
6. Döda din chef
7. Ny väg, fel riktning
8. Blodsprängda ögon

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Mulder

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