Plattenkritik

Pathfinder - Beyond The Space Beyond Time

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Release Date: 18.03.2010
Datum Review: 21.03.2011

Pathfinder - Beyond The Space Beyond Time

 

Der Bandname PATHFINDER ist ein wenig irreführend, denn ihren Weg haben die sechs Polen mit ihrem Einstand "Beyond The Space Beyond The Time" definitiv aus musikalischer Sicht gefunden. Denn hochgradig symphonischer Power/Fantasy Metal wird auf technisch äußerst starkem Niveau geboten. Das die junge Band gewisse Ansprüche an sich und ihre Musik hat wird aber bereits nach Blicken auf das reliefartige Bandlogo auf dem Cover und in das Booklet offenbart. Die fast schon die Grenzen zur Filmmusik sprengende Arbeit wurde dann noch durch eine Sopranistin verstärkt, so dass PATHFINDER wegen des starken Bombast Einschlags an italienische Vorzeigebands dieses Genres erinnern. Insgesamt zeigt sich das thematisch an eine Weltraumodyssee angelehnte „Beyond The Space Beyond Time“ mitunter erdrückend, denn ein solches Feuerwerk an orchestralen Klängen, Melodien und Doublebass sowie immer wieder tonnenweise eingestreute Axtduelle muss erst einmal verdaut werden. Auch stimmlich wird dem Hörer dann viel abverlangt, wenn der in den „normalen“ Höhen durchschnittliche Sänger in „unnormal hohen“ Höhen wildert und Gefahr besteht, die Zehennägel nach oben gebogen zu bekommen. PATHFINDER sind zwar noch nicht die Nachkommen von DRAGONFORCE, aber wer an diesem Metal-Subgenre Spaß hat, muss die Band checken.

Tracklist:
01. Deep Into That Darkness Peering…
02. The Whisper Of Ancient Rocks
03. Vita Reducta Through The Portal
04. Pathway To The Moon
05. All The Mornings Of The World
06. The Demon Awakens
07. Undiscovered Dreams
08. The Lord Of Wolves
09. Sons Of Immortal Fire
10. Stardust
11. Dance Of Flames
12. The Island Of Immortal Fire
13. Beyond The Space, Beyond The Time
14. What If...

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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