Plattenkritik

Pathology - Legacy Of The Ancients

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Release Date: 05.07.2010
Datum Review: 30.06.2010

Pathology - Legacy Of The Ancients

 

Nicht nur das Cover, auch der Inhalt könnte als Spielanleitung für ein Ego-Shooter Spiel wie "Doom" durchgehen. Einfach abschalten, laden und sich durch eine Monster geschwängerte Welt knallen. PATHOLOGY wurde aus ehemaligen THE LOCUST/CATTLE DECAPITATION und DISGORGE Mitgliedern rekrutiert und bolzen sich völlig platt durch die alte Schule Death/Grind Bottnik, die Gore gespickt ist. Ein Gurgler, der sich bei den ersten CANNIBAL CORPSE und MORTICIAN bedient, Songs die sich fast monoton lustlos durch die Boxen quälen. Ein paar Highlights lassen sich zum Beispiel in "Afterlife" finden, da hier Harmonien versteckt wurden. Ansonsten gehen PATHOLOGY auf "Legacy Of The Ancients" ohne Seitenblicke immer geradeaus und zersägen die Gehörgänge. Bis zu einem gewissen Grad ist diese ungestüme Vorgehensweise bei aller Schlichtheit fast schon wieder interessant, da meistens (mit wenig Variationen beim Tempo) Snare-dominiert der gute Ton zersägt wird. Aber sehr schnell wird "Legacy Of The Ancients" zur Zerreißprobe, denn Monotonie auf Dauer hält keiner aus. Und was die Gruppe aus San Diego auf Victory verloren haben, wird wohl immer ihr Geheimnis bleiben...

Tracklist:
01. Intro
02. Code Injection
03. Among Giants
04. Abduction
05. Afterlife
06. Collapsing In Violence
07. Tower Of Babel
08. Blood Runs
09. The Extinction Of Flesh
10. Legacy Of The Ancients
11. Saturn Brotherhood

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Clement

Autoren Bio

Ich fühle mich zu alt

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