Plattenkritik

Paths Of Possession - Promises in Blood

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 05.10.2005

Paths Of Possession - Promises in Blood

 

Es ist eigentlich immer das gleiche: Da kommt eine Band wie Possession Of Power mit ihrem zweiten Album an, und bevor man über die Musik ein Wort verliert rühmt man sich mit der auf dem Album vorhandenen Prominenz. Diese ist auch wahrhaftig nicht schlecht, einmal den ehemaligen Morbid Angel Klamper Richard Brunelle und Cannibal Corpse Grunzwürfel George Fisher geben sich die Ehre.
Aber jetzt mal zur Musik: Solider Death-Trash aus den Staaten, nicht mehr und nicht weniger. Aber auch nicht besser als die unzähligen Underground-Bands die in den Staaten unermüdlich unterwegs sind. Und genau dass wiederrum macht die platte obgleich der oben genannten Prominenz dann eher enttäuschend.
Generell bewegt man sich niemals in den Knüppelorgien der Kannibalen und auch nie in den Speedpassagen von Morbid Angel, PoP spielen typisch amerikanischen Groove, aus dem die Melodien durchaus auch herausgehört werden können.
Was fehlt, ist ein richtiger Ohrwurm, eine fette Mitgröhlhymne, die markant aus dem Album herausbricht. So fällt eine klare Kaufempfehlung leider schwer. Die meisten Käufer werden Cannibal Corpse Fans sein, die jedes Release ihres Corpsegrinder sofort in der Sammlung haben wollen.

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Moritz

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