Plattenkritik

Peach FTL - Addiction

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Release Date: 10.02.2008
Datum Review: 08.03.2008

Peach FTL - Addiction

 

Nu-Metal ist tot. Limp Bizkit Kappen liegen verschwitzt und verstaubt in der Ecke. KoRn bringen nur noch Mist heraus und ansonsten gab es ja nix anständiges in der Szene damals. Der neue Nu-Metal ist halt Emo bzw. Hardcore oder sowas. Peach ftl. machen es da eigentlich recht gut und halten sich an die einzige Band, die in der damaligen Szene überlebt hat, weil sie sich genügend abgekapselt hat, aber eigentlich doch Bestandteil war. Die guten alten Deftones. Noch heute bringen sie erstklassige Alben heraus und machen einmalige Live-Shows. Peach ftl. haben hier zwar kein zweites White Pony gezaubert, aber man hört die Ansätze sehr deutlich. Peach ftl. werden in ihrer Heimat schon kräfitg mit TV-Sports unterstützt und nehmen derzeit ihr zweites Album auf. Diverse Nachwuchswettbewerbe wurden gewonnen und auf MTV laufen die Videos laut Pressetext rauf und runter.

Der beste Track auf der ganzen Platte ist der letzte Track der auf den Namen „Pardonne moi“ hört. Hier könnte man fast denken eine Demo-Version des Deftones Hits „change“ zu hören. Die Stimme des Sängers überzeugt das ganze Album konstant. Schreien kann er genauso wie auch normal singen. Die Band hält den Spannungsbogen ganz gut aufrecht. Hier ein Moshpart, dort eine ruhige Stelle und hier wiederum wildes Geschrei. Peach ftl. könnten Zukunft haben wenn sie so weiter machen und sich ein wenig mehr von dem Nu-Metal Sound freischwimmen könnten. Potenzial ist allemal da.

Tracklist:

1. emoi
2. l’empreinte
3. je n’etais pas
4. devoile (maxi)
5. subliminal
6. 01.45 am
7. irreversible envie
8. vreve
9. le ciel et l’eternel
10. kahuna
11. mes sens
12. pardonne moi
13. elle attend (bonus)


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Raphael

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