Plattenkritik

Periphery - Periphery

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 28.05.2010
Datum Review: 18.05.2010

Periphery - Periphery

 

Perry Ferry - oder - Päriefärie - auf jeden Fall erinnert der Bandname eher an eine Old School Death Metal Band als an...tja, was eigentlich? Allein der Blick ins Lineup von PERIPHERY lässt aufhorchen, denn drei Gitarristen versprechen schon einmal Saitenkolberei. Und tatsächlich, da sind progressive Helden am Werk. Diese frickeln sich durch anspruchsvolle Szenen, die NEVERMORE und Jeff Loomis nicht ansprechender hinbekommen hätten. Hinzu gesellt sich ein Industrial Klatsch, der angelehnt an leer stehende Hochhäuser in einer von Zombies regierten Stadt einem Devin Townsend zur Genüge reichen würde. Auf der anderen Seite stehen dann Strandhütten, in denen Sänger Spencer Sotelo in teils emotionaler Art und Weise (schön auf gekonnt geschönt, wie er dabei am Ende des Satzes die Wörter hochzieht) den Sonnenuntergang besingt, beschwingt liefert er dabei zuckersüße, sich aufbauende Chorusse, die fern ab der Kariesverursachung ihr das Leben versüßendes Dasein fristen. Aber Hallo, Spencer kann auch anders. Wüst und unbarmherzig offeriert er einen Schlagabtausch mit der Brachialität, die immer wieder wild und verspielt den Träumer einholt und ihn zur Rede stellt. Somit stehen hier zwei Gegensätze gegenüber, Bruder Emo und Schwester Prog, die hart und zart zusammen harmonieren. PERIPHERY zeigen auf ihrem selbstbetitelten Anfang (die Band aus Washingtion DC besteht bereits seit 2004 und schmiss seit dem regelmäßig Kostproben ihres Könnens in die virtuelle Gemeinde), das sich Gegensätze anziehen und das es auch noch aufregende Bands jenseits des Haufens identitätsloser Nachahmer geben kann.

Tracklist:
1. Insomnia
2. The Walk
3. Letter Experiment
4. Jetpacks Was Yes
5. All New Materials
6. Buttersnips
7. Icarus Lives
8. Totla Lives
9. Ow My Feelings
10. Zyglrox
11. Racecar

Alte Kommentare

von ^^ 18.05.2010 16:23

also mir gefällt es total <3 m

von Daharka 18.05.2010 18:55

yo find das album auch sehr gelungen!

von Traktor 18.05.2010 21:54

Frischestes und innovativstes Metal Album das ich seit langem gehört habe! Meshuggah, Devin Townsend, Animals As Leaders mit mathigen Frickelriffs und Post-Hardcore Vocals zusammengemixt ergibt das hier. Braucht einige Durchgänge aber es lohnt sich soo derbe. 9.5/10!

von John Fire 18.05.2010 22:24

Also das war jetzt aber mal nicht dein bestes Review, aber egal. Das Album hätte auf jeden Fall eine bessere verdient gehabt. Hammer Album, ich kenn die Band jetzt schon seit 4 Jahren und trotzdem sind noch Überraschungen, selbst in den Liedern, die ich schon kannte, vorhanden. Großartig.

von Daharka 19.05.2010 00:32

das stimmt, die platte brauch zeit! Vorallem wegen den teilweise etwas zu sehr ausufernden outros! Das ist der einzige haken an der platte, teilweise etwas zviel!

von xRISEx 19.05.2010 07:18

djent

von xn 19.05.2010 10:19

Hallo: Spencer

von Clement 19.05.2010 10:27

wenn ich ehrlich bin, war ich nie ein Hallo Spencer Freund. Für mich war die Sesamstraße das Ultimative.

von iamian 19.05.2010 11:17

fraggles.

von @iamian 19.05.2010 11:30

die wiederum fand ich ziemlich cooooooool

von Enno 19.05.2010 12:01

Wirklich sehr gutes Album. Nur den Gesang finde ich hin und wieder etwas aufgesetzt.

von Plattengenius 21.05.2010 19:51

Erinnert mich stellenweiße stark an Skyeatsairplane vom Gesang

von Killswitch Engage 24.05.2010 15:07

Starkes Album, gefällt mir sehr gut.

von 24.05.2010 16:06

von Ten 24.05.2010 17:01

Nachdem mich der Gesang ein wenig im voraus verunsicherte, muss ich doch sagen, dass es ein starkes Album ist. Wobei der Gesang manchmal ein wenig seltsam wirkt, wenn man die instrumentalstücke im voraus gehört hat. So z.B. bei buttersnips. Aber man wird sich schon noch dran gewöhnen.

von Thomin 03.06.2010 20:05

echt cooles Album. Klingt frisch :> ich bin mir auch sicher, dass bei denen noch genügend Raum nach oben ist. und Jetpacks Was Yes ist ein hammersong

von yo! 29.07.2010 12:32

eines der top5alben des jahres.. und die sind auf sumerian records und nicht auf roadrunner!

von Traktor 29.07.2010 13:07

Doch Roadrunner ist schon richtig :) In den USA sind sie auf Sumerian, in Kanada auf Distort, und in Europa auf Roadrunner.

von yo! 24.08.2010 23:49

haha...yo auch erst später mitbekommen!..also hatte ich zumindest anteilig recht!... btw bis jetzt DIE platte des jahres...nach gefühlten 293801398012398 durchläufen immer noch nicht langweilig...das brennt sich alles ins ohr... und von der vertracktheit können sich so manche bands, die so die chaos-flagge schwenken, ordentlich was abschneiden...polynome rhytmen! unfassbar gute platte!

von Henno 11.06.2011 16:01

10/10

von awfaw 28.08.2012 19:45

immer noch ziemlich on top.. 9/10

Autor

Bild Autor

Clement

Autoren Bio

Ich fühle mich zu alt

Suche

Social Media