Plattenkritik

Phantom Planet - Raise The Dead

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Release Date: 13.06.2008
Datum Review: 01.07.2008

Phantom Planet - Raise The Dead

 

Fluch oder Segen? 6 Jahre nach der Veröffentlichung ihres Zweitwerkes "The Guest" sind die L.A. Pop-Rocker von PHANTOM PLANET immer noch die Band, die die Titelmelodie zu "O.C., California" geschrieben haben. Das selbstbetitelte Nachfolgealbum stand im Zeichen großer Veränderungen. Der jetzige Hollywood Emporkömmling Jason Schwartzmann gab seinen Platz hinter den Kesseln auf, weitere Mitglieder verließen die Band und die erfolgsversprechende Poppigkeit wich einer stärkeren Rock'n'Roll Orientierung. Der erhoffte Erfolg stellte sich jedoch nicht ein und der Deal mit Epic Records lief aus.

Mit Fueled By Ramen war schnell ein neuer Partner gefunden und mit "Raise The Dead" steht nun das Produkt der neuen Zusammenarbeit in den Läden. Natürlich ist man wieder poppiger geworden und die Eingängigkeit von PHANTOM PLANET wurde verstärkt herausgearbeitet. Ein wenig MUSE ein bisschen THE STROKES und WHITE STRIPES und eine ganze Portion britischen Indie-Chics zeichnet den neuen Longplayer aus, der ausgesprochen stark mit dem Titeltrack des Albums startet. Überhaupt stehen die Zeichen in der ersten Hälfte des Albums auf Durchmarsch, denn auch mit "Dropped" und "Leader" beweist man ein hitverdächtiges Händchen für eingängiges und variables Songwriting. Alleinstellungsmerkmal bleiben dich charakteristischen Vocals von Frontmann und Ex-Model Alexander Greenwald, der noch einmal an seiner Stimme gearbeitet hat und in sämtlichen Tonlagen zu überzeugen weiß. Leider geht den Jungs gegen Ende des Albums ein wenig die Puste aus und man wird ein Stück zu gefällig. Somit weckt man zwar keine Toten (Das haben ja auch schon andere getan), schafft nicht ganz den CD Tipp aber meldet sich dennoch erfolgreich und vielversprechend zurück!

Tracks:
1. "Raise the Dead" - 4:27
2. "Dropped" - 3:27
3. "Leader" - 2:49
4. "Do the Panic" - 3:34
5. "Quarantine" - 3:26
6. "Ship Lost at Sea" - 3:33
7. "Demon Daughters" - 4:26
8. "Geronimo" -2:38
9. "Too Much Too Often" - 3:29
10. "Confess" - 3:07
11. "Leave Yourself for Somebody Else" - 3:12
12. "I Don't Mind" - 4:57


Alte Kommentare

von freddy 02.07.2008 09:06

schönes album. fueled by ramen steht den jungs.

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Torben

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