Plattenkritik

Phyria - Like Slipping Through Dust

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Release Date: 02.11.2012
Datum Review: 10.12.2012

Phyria - Like Slipping Through Dust

 

Ihr Lieblingsessen ist Pizza und sie kommen aus Krefeld. Jeder weiß Bescheid, nein, sollte Bescheid wissen: Denn die Rede ist von PHYRIA, die sich dem Verve Rock unterworfen haben. Wobei es Ansichtssache ist, was das genau heißen soll. Auch passen Bandname und Artwork so gar nicht zu dem, was „Like Slipping Through Dust“ eigentlich ist: Feinster alternativer Rock!

Das als Eigenproduktion ins Rennen geschickte Album überzeugt zunächst durch Professionalität. Sowohl der Sound als auch die Arrangements sind mit Nadeln gestrickt, die auf Hintermänner mit Ahnung schließen lassen. Wer es schafft, modernen Rock mit groovendem Metal zu unterlegen und einen Sänger ins Rennen zu schicken, der wie ein König seine Untertanen besingt und durch und durch mit Theatralik gebettet wurde, ohne peinlich zu wirken (Vergleiche mit Jim Kerr sind daher durchaus nicht von der Hand zu weisen), alle Songs auf einer Wellenlänge zu halten und im Midtempo zu belassen, der kann von sich behaupten, Songs geschrieben zu haben. Diese sind dann noch wunderbar melancholisch und klingen manchmal wie langsame, tiefergelegte BILLY TALENT, zumal immer auch ein Schuss Progressivität im Spiel ist. Wer sich mal wieder durch wunderbare Melodiebögen und ballastfreie Refrains beischlafen und dabei einem Gesang verfolgen möchte, der die Sinne bettet, wird bei PHYRIA fündig.



Tracklist:
01. Welcome…
02. Wings
03. Vora City
04. Buried By Birth
05. Narcoleptic Crime
06. Like Slipping Through Dust
07. The Curtain
08. Infuse You!
09. Coma
10. …Show Me Who You Are

Alte Kommentare

von a. 10.12.2012 19:34

gute güte, klingt das altbacken... hab das gefühl irgendwas zwischen creed und cold zu hören. das war schon anno 2000 lame.

von Nett ! 11.12.2012 11:52

Allein das "Fehlen" von Gebrüll, Breakdowns und Elektrosubgebasse gibt schon nen Bonus ! Wie gesagt... nett! Nicht mehr und nicht weniger

von lol 11.12.2012 23:12

das is mal so garnich zeitgemäß und ziemlich schlecht

von wow 12.12.2012 11:49

Bestes Album seit langem! Endlich mal eine Band die sich nicht dem Zwang hingibt, alles neu machen zu wollen um irgendwie "zeitgemüß" oder "modern" zu klingen. Sondern eine die einfach eine Mischung rausbringt, die phantastisch klingt. Ganz großes Kino!

von Nee... 13.12.2012 16:05

...das ist garnichts für Papa! Klingt für mich relativ egal, altbacken und nach Schülerband. Das hat weniger mit Mut, als mit total mittelmässigem Songrwriting zu tun. Wäre auch vor 7-8 Jahren durchgefallen.

von Clement 13.12.2012 16:07

genau das dachte ich auch am Anfang. das ist eigentlich auch nicht mein Genre. aber nach und nach fand ich das Album besser und es entfaltete sich

von Solange... 13.12.2012 17:51

...du dir den Rest der Scheibe auch mal gegeben hast ist doch alles okay. Solltest es nur nicht nur an einem Song ausmachen. Jedem seine Meinung!

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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