Plattenkritik

Pistol Grip - Tear It All Down

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Release Date: 01.01.1970

Pistol Grip - Tear It All Down

 

PISTOL GRIP sind zurück mit ihrem dritten Studioalbum. Mit "The Shots From The Kalico Rose" im Jahre 2001 und "Another Round" im letzten Jahr haben die Jungs aus der Undergroundszene von Los Angeles bereits eindrucksvoll zwei große Brocken ihres rotzigen Streetpunks serviert. Die Headliner Tour durch Europa im Frühjahr dieses Jahres konnte den nur so mit Spielfreude und Energie gespickten Sound und die Live Qualitäten der munteren Truppe auch hierzulande unter die willige Punkgemeinde bringen und so können PISTOL GRIP mit ihrer aktuellen Scheibe "Tear It All Down" auf eine gewachsene Fanbasis zurückblicken. Genau dort, wo "Another Round" aufgehört hat, geht es mit "Tear It All Down" auch weiter. Flotte 3-Akkord Musik, von der charakteristischen Stimme von Frontmann Stax vorangetrieben, mischt sich mit eingängigen Melodien und dem Flair einer Melange von LA und UK Punkstyle. Einflüsse von THE CLASH und THE RAMONES lassen sich da einfach nicht von der Hand weisen, sie sorgen sogar für den besonderen Charme der Jungs. Erwähnenswert ist unbedingt der Gastauftritt von Ken Casey (DROPKICK MURPHYS), der bei "Rusted Lining" im Hintergrund zu hören ist, sowie der Akustik Track "Closing Time", der nicht den typischen Poppunk Akustikstempel trägt, sondern durch eine rotzige Eigenständigkeit überzeugt. Tolle Scheibe.

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Torben

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Allschools Chef

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